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Pressetext zur Veranstaltung „Alte Reklame – Moderner Wohnkult“

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Eine Redewendung sagt, dass sich guter Geschmack nicht kaufen lässt. Auch, um diese These zu widerlegen, wird in den wundervollen Räumlichkeiten des Schuppen Eins
am Sonntag, 14. Juni, eine Veranstaltung zum Thema „Alte Reklame – Moderner Wohnkult“ stattfinden.

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Zwischen den dort dauerhaft zu bewundernden historischen Fahrzeugen präsentieren internationale Händler und Liebhaber verschiedenste Design- und Sammlerstücke mit dem Potenzial zum Kultobjekt.Zu sehen sein werden hochwertige Klassiker von Designern wie z.B Verner Panton, Vico Magistretti und Wilhelm Wagenfeld. Um dem aktuellen Mode- und Zeitgeist in allen Belangen gerecht und nicht in einen Topf mit den unzähligen
Antikmärkten geworfen zu werden, wird es beispielsweise Dinge wie Gründerzeitmöbel, einfache Bauernschränke und barocke Gemälde nicht im Angebot geben. „Mit dieser Veranstaltung möchten wir junge und jung gebliebene Menschen mit einem Gespür für
gutes Design und anspruchsvolle Grafik ansprechen“, erklärt Mitveranstalter Marco Heuberg auf Nachfrage. Klassiker aus dem Bauhaus und stylische Artikel der 50er und wilden 60er Jahre sollen die Besucher ebenso zum Staunen und Kaufen animieren wie Leuchten aus dem Bereich des Industriedesign von Kult-Marken wie Kaiser Idell oder Kandem.
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„Was genau die Aussteller alles präsentieren werden, kann natürlich niemand ganz genau vorhersagen, aber wir sind guter Dinge, dass auch cooles Spielzeug, vielleicht einige alte Flipper, Spiel- und Warenautomaten, original Undergroundkonzertplakate, Tanksäulen, Ölkabinette und/oder einige Musikboxen mit dabei sein werden“, meint Mitveranstalter und Designliebhaber Frank Schumann.

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Neben den bereits erwähnten Objekten bildet die historische Werbung einen weiteren Schwerpunkt. „Es wird unzählige alte Blech- und Emailschilder zu sehen und zu kaufen geben“ garantiert uns Marc Trapp, der in Deutschland zu den Top-Experten auf diesem Gebiet gehört. „Die Preise für alte Originalwerbung klaffen extrem weit auseinander. Es ist genauso gut möglich für wenige Euro ein tolles Schild zu ergattern, wie auch mehre zehntausend Euro für seltene Grafikhighlights zu bezahlen. Die unglaubliche Bandbreite macht dies alles problemlos möglich“, so Trapp.

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Neuzeitliche Schilder, Reproduktionen und asiatische Kopien wird es nicht geben, da nur der Verkauf von Originalen gestattet ist. „Sicherlich werden Originale fast aller großen Marken zu sehen sein“ sagt Trapp, den es doch sehr wundern würde, wenn es „keine Klassiker von Coca Cola, Haake Beck, Maggi, Persil,Odol, Dr. Oetker, Kaffee Hag, BMW, Shell und Mercedes“ geben würde. „Das halte ich für völlig ausgeschlossen“, so der Experte für historische Werbung.
„Wenn die Veranstaltung gut angenommen wird, werden wir sie auch in der Zukunft je einmal im Jahr organisieren“, so Heuberg. Aussteller, die sich noch spontan einen der wenigen Restplätze sichern möchten, mögen sich bitte per Email (heuberg@wmdd.de) mit den Veranstaltern in Verbindung setzen.

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„Alte Reklame – Moderner Wohnkult“ -Sonntag – 14. Juni 2015 – 10.00 bis 16.00 Uhr – Schuppen Eins – Konsul-Schmidt-Straße 26 – 28217 Bremen – Facebook: Alte Reklame & Moderner Wohnkult

Eine neuartige Börse

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In den letzten Jahren überlegte ich mir immer öfter wie es weiter gehen soll mit unserer Schilder-Szene.
Wir bewegen uns in einem relativ kleinen Kreis und die Frage die ich mir stellte, war:

Wie sprengen wir unseren engen Kreis, bzw. wie können wir neue Interessenten ansprechen?

Unter anderem erhoffte ich mir ein Forum zu finden, bei dem wir – quasi als Nebenerscheinung – von einem Publikum profitieren könnten, welches ohnehin dieses Forum besucht und sich aber auch potentiell für alte Reklame begeistern könnte.

Nun ist es gefunden!

Das «stilhaus» in Rothrist!
Das Haus wurde vor gut einem Jahr eröffnet und es wird immer mehr zum schweizerischen Mekka für anspruchsvolles Wohnen, Design und hoher Lebensqualität. Es ist eine riesige, firmenübergreifende Ausstellung in einem wunderschönen, grosszügigen Haus, geleitet und betrieben von begeisterungsfähigen, jungen Leuten, die sofort postitiv  auf meine Anfrage zu einer «Ausstellung für alte Reklame» reagierten.
Das Haus, die Lage und Erreichbarkeit sind geradezu traumhaft.
Das «stilhaus» ist einmalig gut gelegen, schweizerisch zentral, eine Minute neben der A1-Ausfahrt Nr. 46, Rothrist  (!!!).
Und wir zeigen dort unsere Alte Reklame nicht nur den alten Sammler-Hasen sondern design-interessierten Leuten.
Das Datum wurde auf Samstag, den 17. Mai 2014 gelegt, es tangiert weder Ostern noch Pfingsten, noch Schulferien und natürlich musste es auch in die Agenda des Hauses passen.
Schaut Euch die Website des fantastischen Stilhauses an:
Bereits – in kürzester Zeit – erhielt ich positive Rückmeldungen von Sammlerfreunden, die gerne mitmachen und was mich am meisten freut, sie sehen es alle als neue Bewegung unserer Szene.

Noch ein paar Bilder aus Edenkoben (2, Ende)

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Abteilung Grossformate in Traumzuständen.
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Wäscheschilder, perfektes Ozonil, Tantchen zwar bereits vorgestellt, mit Komma und hier sieht man gut die Schablonierung des Tantchenkleides.

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Tabaktöpfe, ein eigenes Sammelgebiet … aber auch fantastisch schön! (Verboten war nur das Rauchen.)

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Fachgespräch zwischen jüngeren und (etwas) älteren Sammlern.

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Und weils so schön war, nochmals ein Bild mit viel Volk.

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EDENKOBEN 2013

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Edenkoben war wieder eine Reise wert.
Am Samstagnachmittag erspähte man während des Aufbaus der Tische wie immer mit Blicken nach vorne, rechts und links bereits ein paar Favoriten. Und die Gedanken kreisen wieder um das Problem, wie hoch diese Schilder im Preis wohl angesetzt sind und wie das wieder finanziert werden kann.
Abends traf man sich zum traditionellen Essen beim Zyprioten. Es ist jeweils eine optimale Einstimmung auf den folgenden Tag mit spannenden Gesprächen, es werden aber auch dutzende Bilder auf Smartphones herum gereicht und fast zu jeder erlegten Trophäe gibt es eine passende Geschichte.Am Sonntagmorgen früh das Warten auf die Türöffnung. Natürlich sind die ersten Earlybirds schon lange da und auch die Händler, welche erst sonntags angekommen sind. Nun, auch dieses Jahr schlug die Kirchenuhr dann endlich achtmal und der Strom von Menschen und Schildern lief mit beeilten Schritten hinauf in den Saal.

Und das Schilderangebot war wahrlich wieder überwältigend:

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Auch Aschenbecher, Figuren, Spiegel usw. waren in reicher Auswahl da.

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Auch topseltene Schweizer Schokoladeschilder.

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Welches ist nun dann schönste Tantchen im Lande? Mit Komma, ohne Komma, schabloniert oder flach emailliert?

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Eine Auswahl der absoluten Topware.

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Schilder mit traumhafter Emaillierung!

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Der bereits bekannte Hohlwein wurde von der störenden Spachtelmasse befreit. Ein absoluter Email-Traum, – einer der genialsten Entwürfe des Meisters, wenn nicht der beste überaupt. – Ihn so lassen, teilrestaurieren oder ganz restaurieren ist hier wohl die Frage?

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Und dann noch Leute, Leute Leute … trotz allen Unkenrufen hatte es gestern Freunde alter Reklame en masse. Anscheinend so viele wie noch nie in Edenkoben.

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Neue Umfrage und Thema -Umgang mit Email(einander)

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Vielleicht hat schon jemand von gehört, dass in ca. 2 Jahren das größte „Reklameprojekt“ aller Zeiten weltweit stattfinden soll.
 (Die Internetkontakte weltweit machen es möglich, dazu bald ein größerer Artikel)
 
Hier im Rahmen dieser Vorbereitungen schonmal ein von einem Mitleser eingebrachten Umfragevorschlag, auf Grund einer Erfahrung.
 
Stell Dir vor Du wärest ein Aussteller mit einem Tisch auf einem Flohmarkt, Börse oder großem Schilderstammtisch oder Treffen.
 
Wie gehst Du mit den Tischkontakten und neuen Medium Internet um, das heisst was denkst Du über das Anfassen, Berühren, in die Hand nehmen und das Fotos machen, von Deinen Objekten. Dabei sollte man sich auch vor die Augen führen, dass es Schilder sein können, die sich im fünfstelligen Bereich bewegen können.
 
Lieber so ein Schild auf den Tisch stellen ??
Oder macht Dir sowas nichts aus ? Du verlässt sogar den Stand 🙂nachtflohmarkt_nachtkonsum.JPG

Nachbericht zur 4. Wormser Reklamebörse

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Am Samstag war’s dann soweit, die 4. Wormser Reklamebörse öffnete um 9.00 Uhr Ihre Pforten.
Doch schon zuvor war ordentlich was los, in die Halle hatten sich die Early-Birds Einlass verschafft, Verkäufer bauten noch die letzten Stände auf und auch draußen auf dem Parkplatz wurde noch der ein oder andere Kofferraum geöffnet.

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Zu regulärem Beginn waren dann die Gänge gut gefüllt, neben bekannten Sammlerfreunden machte man auch das eine oder andere „neue“ Gesicht aus.

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Gegen Mittag lichteten sich die Reihen, einige Nachzügler und Langschläfer fanden noch den Weg nach Worms. Es blieb mehr Zeit zum Flachsen und Studieren der Raritäten, aber man musste schon resümieren, dass am Besucherdrang nach 12 noch zu Arbeiten ist.
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Letztendlich war es aber ein toller Tag unter Freunden –  bei dem das ein oder andere Schmuckstück auftauchte und den Besitzer wechselte.

Zum Thema „zu lange Anreise“ sollte folgendes noch gesagt sein:
Eine Börse wie diese bietet den Besuchern nicht nur die Möglichkeit, Stücke vor dem Kauf selbst genauestens zu begutachten und dadurch nicht irgendwelche schlechten Überraschungen wie nach so manchem Online-Kauf zu erleben. Sondern sie bietet auch die Möglichkeit neue, interessante Kontakte zu knüpfen, eine Vielfalt von tollen Reklameobjekten an ein und demselben Ort zu bestaunen, Ware von privaten und auch gewerb. Verkäufern zu ehrlichen Preisen zu erwerben und sicherlich auch das ein oder andere Schnäppchen zu erhaschen.
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Die Besucher mit der längsten Anfahrt kamen direkt vom Großglockner, haben übernachtet und sind mit ein paar Schätzen mehr nach Hause gefahren.
Eins ist sicher – sie haben die Reise auf keine Fall bereut.
Es lohnt hier und da mal 100 € zu investieren (mehr ist es für die wenigsten) und ein paar Stunden früher aufzustehen um so etwas zu erleben.
Ich selbst fahre wann immer möglich mit ein paar Freunden zum allmonatlichen Flohmarkt nach Leipzig – das sind immerhin 450 km einfach.

Also – ich hoffe noch mehr von euch mit diesen Bildern und Worten animiert zu haben, die nächsten Veranstaltungen – sei es die kommende 9. Wormser Reklame-Auktion oder die Börsen in Essen, Flonheim und Edenkoben – zu besuchen.

Die nächste Reklamebörse in Worms findet am 16. März 2013 statt.
Für diesen Termin wurden beide Hallen, das Kesselhaus sowie die angrenzende Turbinenhalle, sonst Veranstaltungsort der Auktion, reserviert –
also bitte den Tag jetzt ROT IM KALENDER schon VERMERKEN!!!

Ich werde versuchen, noch mehr Verkäufer von dieser Messe begeistern zu können und auch mehr Besucher nach Worms zu locken.

Viele liebe Grüße

Euer Marc

Katalog mit Traumschildern studiert

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Gestern kam nun der Katalog für die 8. Auktion in Worms ins Haus.  Schon die Vorankündigungen und zahlreichen Impressionen vorab, machen den Sammler der beliebten Bleche aus Email neugierig auf das was nun wirklich im Katalog drinne steckt.

Beim betrachten der Lose muss man feststellen, dass diese Auktion eine hochwertige Auswahl querbeet durch alle Emaileschilderthemen  darbietet. Die besonderen Highlights sind das Maja Tee Schild, das norwegische Tabakschild, der Casanova Hund, das Sarotti Schild, Berger Fräulein, der Don von Sandeman und und und aber auch die Glasschilder sind zweifellos in sehr guten Zuständen, woanders nicht mehr zu bekommen.  DA CAPO von Eckstein wäre mein Favorit.

Hochkarätige Schilder haben ihren Preis doch mit etwas Glück lässt sich mit Sicherheit auch das eine oder andere Schnäppchen machen, wenn ich mir die Brauereischilder und deren Limitpreise ansehe, werden hier wieder gute Käufe möglich sein.

Ganz besonders sticht ein Schild im mittleren Preisegment (niedriges Limit und Schätzwert)  hervor, was Megaselten vorkommt und besonders für den Landwirtschaftssammler hochbegehrenswert ist. Übrigens zum Atelier …. gab es vor kurzem hier viele Berichte….

Über die zahlreichen Blechschilder zu den Sparautomaten -einige davon extrem selten, sind auch für den Restaurationsfreund einige Stücke dabei, zb das Kochelbräu aus München, ein uraltes seltenes Teil (Größe beachten)

Im großen und ganzen muss ich sagen, Marc der Auktionator, der erst vor ca. 2 Jahren begann solche Auktionen zu organisieren, kann stolz auf dieses vielfältige Angebot sein, denn wir wissen alle wie schwer es ist heute in Zeiten der Schilderknappheit solch ein  Angebot zusammenzustellen. Besonders dann, wenn es am Ende des Jahres 4 Auktionen (3 Reality 1 Onlineliveauktion) nur für Reklameschilder gibt und das ganze Jahr bei ebay Sammlungen aufgelöst werden.

Damit viel Glück den Bietern und dem Auktionator. Den Hammer ordentlich festhalten besonders bei den Glasschildern. 🙂

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7. Wormser Reklame-Auktion – Raritäten ohne Ende!

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Am 7. Mai, in gut 2 Wochen also, ist es wieder soweit.

In Worms gibt es anlässlich der 7. Wormser Reklame-Auktion ein großes, internationales Sammler-stell-dich-ein.

Vor der Auktion noch schnell eins, zwei Schilder auf dem großen Kofferraummarkt vor der Halle getauscht/gekauft, oder auch zur Finanzierung anderer Schätze verkauft, dann geht es los. Ab 8.00 Uhr morgens Vorbesichtigung, Auktionsstart um 10.00.

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Über 450 Reklameschätze warten auf neue Besitzer. Ein breit gefächertes Angebot mit absoluten Highlights sollte bei jedem Sammler das Feuer lodern lassen. Herausstechend sind wohl die eingelieferten Privatsammlungen zum Thema Lacke & Farben (darunter auch ein Exemplar des neulich auf Ebay so explodierten Glasurit Papagei’s im Großformat), sowie zum Thema Türschilder (inkl. Berko, Spaten-Brot, Sunlight-Seife usw.)

Aber auch andere Sammelgebiete kommen sicherlich nicht zu kurz. So gibt es eine schöne Auswahl an seltenen Bierschildern, Raritäten aus Email und Blech zu den Themengebieten Alcoholica, Coca-Cola, Fahrrad – Auto – Technik, Limonade, Maggi, Schifffahrt und Zigaretten.

Außerdem werden etliche Emailthermometer in sehr guten Zuständen versteigert.

Ein große Anzahl an hochwertigen Werbeplakaten sowie Blechdosen zum Thema Kaffee/Cacao/Zuckerwaren runden das Angebot ab.

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Von dem Auktionskatalog, der das Angebot vollständig bebildert zeigt, sind noch einige Restexemplare vorhanden. Er kann mit Hilfe der Kataloganforderung auf www.reklame-auktion.de zu 20 €/Stk. bestellt werden, ist dort aber auch gratis komplett einsehbar.

Sammler unter uns, die am Auktionstag nicht vor Ort sein können, sollten nicht den Kopf in den Sand stecken. Es gibt die Möglichkeit schriftlich auf alle gewünschten Objekte zu bieten. Außerdem kann man am Auktionstag selbst telefonisch mitbieten.

Das Bieterformular hierzu ist auch online unter www.reklame-auktion.de erhältlich.

Am Ende noch ein kleiner Hinweis für die ganz Ungeduldigen:

Auch am Freitag, den 6. Mai können die Stücke der Auktion schon angesehen werden.

Von 17.30 – 19.00 Uhr heißt es dann besichtigen, prüfen, staunen. Und am nächsten Tag dann hoffentlich erfolgreich bieten…