Archiv der Kategorie: Emailschilder im Film

☺ Bewegte Postkarten ☺

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Hier findet Ihr einen wunderbaren Film, erstellt aus animierten, alten Fotografien und Postkarten. Der Film heißt „The old new world“ und wurde geschaffen von Alexey Zakharoff:

https://vimeo.com/160024074

Eine wunderbare Reise in das Jahr 1931, gefunden auf der ebenfalls grandiosen Webseite:

http://theoldmotor.com/

Eine wahre Fundgrube alter Fotos und Informationen, alter Reklame und Tankstellen-Bildern. Unbedingt ansehen…

Signierte weiße Dame aufgetaucht

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Auf dem gesuchten Reklameklassiker von Persil wird eine junge Dame aus Berlin dargestellt. Der Künstler Kurt Heiligenstedt entwarf seinerzeit das Motiv. Die folgende Geschichte erzählt die Enstehung dieses Motives und die Geschichte des Modells.

Die Geschichte wurde mir vom Verkäufer des Schildes so erzählt:

„Hallo aus Fernwald! Jetzt darf ich Ihnen mal die Geschichte erzählen, wie sie mir von Frau Sommer erzählt wurde. Leider habe ich in der Aufregung damals vergessen, sie nach Ihrem Mädchennamen zu fragen. Aber zunächst noch, wie es überhaupt zum Treffen kam:
Ich sammle seit vielen Jahren Emailleschilder und betreibe seit 1988 eine Kneipe in Fernwald. Es lag also nahe, einige meiner Schätzchen dort als Dekoration zu präsentieren.

Im Jahre 1993 hatten wir ein junges Paar zu Gast, welches sich auch für die Emailschilder interessierte, besonders für die „Weisse Frau“. Nach einger Zeit fragten sie mich, ob ich denn Lust hätte, diese „Weisse Frau“ einmal im Original kennenzulernen. Ich fragte mich, ob sie mich verschaukeln wollen und wie das denn möglich sein sollte.

Die Erklärung folgte sofort und sehr schlüssig:
Die Eltern der Braut wohnten in der Schwei nahe Basel und deren Nachbarin sei die „weiße Frau“. Die Eltern waren zwischenzeitlich in den Raum Gießen, hatten aber immer noch regen Kontakt mit der alten Dame. Da Weihnachten vor der Tür stand, hatten Sie Ihre ehemalige Nachbarin eingeladen. Also war es leicht, für den 2. Weihnachtsfeiertag eine Begegnung zu arrangieren, ohne der wweißen Frau“ davon zu erzählen – es sollte für sie eine Überraschung werden!

Bei meinem Eintreffen (ich war natürlich total aufgeregt) saß die alte Dame mit dem Rücken zur Tür und schaute Fernsehen. So bemerkte sie nicht, wie ich das Schild gegen das Tischbein lehnte. Dann wurden wir vorgestellt. Sie drehte sich um, sah das Schild uind rief „DAS BIN JA ICH!“

Beim ersten Blick in dieses Gesicht stand fest: ich sitze der „Weißen Frau“ gegenüber. Es gab keinen Zweifel für mich, was man meines Erachtens auch deutlich auf dem Foto erkennen kann. Die etwas eckige Gesichtsform ließ sich auch noch im hohen Alter erkennen. Sie wollte wissen, wie ich zu diesem Schild gekommen sei usw. Nach einigen Erklärungen meinerseits wollte ich natürlich „Ihre Geschichte“ erfahren:

Es war 1922, sie war damals 19 Jahre alt und Schauspielschülerin an dem Metropol – Theater in Berlin, als ihr damaliger Freund sie einem seiner Bekannten vorstellte, der Maler war, aber auch Werbung machte: KURT HEILIGENSTEDT. Dieser machte ein paar Fotos von ihr, dann wurde aber die Verbindung von dem damaligen Freund gekappt, da er sehr eifersüchtig warund er nicht wollte, dass seine Freundin weiterhin für irgendwelche Fotos posieren sollte.

Sie habe für diese Fotos zwar nie Geld bekommen, habe sich aber gefreut, ihr Konterfei des Öfteren in der Öffentlichkeit zu sehen (man muss sich das mal in die heutige Zeit versetzt vorstellen !!!). Irgendwann erfolgte dann mit ihrem späteren Mann der Umzug in die Schweiz, seit dieser Zeit hatte sie das Schild nicht mehr geshen. Deshalb diese Reaktion die für mich absolut echt war, als sie das Schild nach so vielen Jahrzehnten wiedersah.

Dass Kurt Heiligenstedt den Entwurf des Schildes gemalt hat, spricht nicht gegen meine Geschichte, aber dem Entwurf lag ja das Konterfei von Margarete Sommer zugrunde, davon bin ich fest überzeugt.
Inwieweit sich die andere Dame als Vorbildzugrundelegen und beweisen läßt, kann ich nicht nachweisen oder überpüfen. Ich bin jedenfalls sicher, der ERSTEN und ECHTEN „WEISSEN FRAU“ gegenübergesessen zu habe,

Mit freundlichen Grüßen, Jürgen Wahle, Fernwald“

Das Schild wurde bei dem Treffen vom Margarete Sommer mit einer wischfesten Faserschreiber signiert und befindet sich in meiner Privatsammlung. Das Schild wurde vor einigen Jahren bei Micky Auktionen schon einmal versetigert, dort ist ebenfalls eine Kurzfassung deiser Geschichte zu finden. Ich konnte das Schild bei einem bekannten Auktionshaus im Internet ersteigern.

Das Schild steht zum Verkauf. Preis auf Anfrage.

 


Neues Video mit Fabrice

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Auf der Webseite von Fabrice ist ein neues Video u.a. mit seiner Emailleschildsammlung zu sehen – ich bin „geflasht“ und brauche heute Nacht kein Feuerwerk mehr 😉

http://www.email-et-pub.com/

„Une villa d’inspiration cubiste à Châtelet“
9.12.2011 Clé sur porte

zwar in französisch, aber „Schilder-Bilder“ sagen sowieso mehr als 1000 Worte

6. Raritätenbörse Ruhrgebiet – Zeche Carl – Essen – 13.6.2011

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Ein Muss für Reklamefans.

Schon mal vormerken.

Oder unter www.raritaetenboerse.com einen Vorgeschmack holen…

Rotterdamsche Lloyd Dampfer aufgetaucht?

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Das waren noch Zeiten als auf den spektakulären Auktionen in Hamburg Schilder zu Preisen unter den Sammler gebracht wurden, wovon man heute in zweierlei hinsicht nur träumen kann. Da gingen dann einige Schilder auch mal für weit unter dem was sie heute wert wären über den Auktionstisch, dennoch ! Es wurden auch beachtliche Höchstpreise erzielt.  

Vor einigen Stunden beim Stöbern, dann die Voransicht eines Stückes welches aus den damaligen Auktionskatalogen besonders hervorstach; Die Rotterdamsche Lloyd ! Für einen satten Preis von über 40 000 DM veräußert und bis dato „nicht“ (wer weiss das schon genau) mehr aufgetaucht. 

Doch es handelt sich um ein Plakat aus Papier schade … so träumt- wie ich -mit diesen tollen Plakaten von der Ferne oder vom unerreichbaren Emailschild der Rotterdamschen Lloyd. Ganz besonders spannend wird es im Film (Galerie) ab der 2 Minute. 🙂  

 

rotterdamsche_lloyd_1913.jpg

Plakat um 1913 (Künstlerquiz unmöglich, da ich leider keine Lösung parat habe)

Emailschild Singer Nähmaschine im Film

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Im Film „Neger, Neger Schornsteinfeger“ aus einer ZDF Produktion von 2006 zur Autobiographie von Hans Jürgen Massaquoi sieht man (im Trailer in der 0.30 min) ein Emailschild von Singer, ich meine in dem Film waren auch Persil Frau und diverse Zigarettenschilder zu sehen, insbesondere in den Szenen, die in Hamburg Barmberk spielten. Alle oriiiginooool !!