Archiv der Kategorie: Restaurations-Säuberungstipps

ASTRON Dynamo-Licht

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Hallo liebe Schildersammler,

ich hab dieses seltene Teil bei ebay erstanden und suche hierzu eine Restaurierungsvorlage. Vielleicht hat ja einer von euch das Teil in der Sammlung oder ein Bild davon. Das gute Stück ist zwar in einem Waue Katalog verzeichnet, aber leider nur mit einer mini kleinen Abbildung.

Besten Dank schon mal im voraus

Walsheimer Negerbier in neuem Glanz

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So, mal wieder einem alten Schild zu neuem Glanz verholfen, denke doch ein echt seltenes Stück. Nur die zeitliche Einordnung bleibt mir bei dem Teil ein Rätsel, da es die Brauerei schon ab 1945 nicht mehr gegeben hat, das Bier aber nach dem Kreig in Frankreich noch in Lizenz gebraut wurde. Die Frage für mich 20er oder 50er Jahre.

 

Manchmal hat man großes vor

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Nachdem ich schon manches Schild restauriert habe, war mal eine neue Herausforderung fällig und warum nicht mal was großes machen, 2,50 x 0,70 Meter. Ich hab das Schild im Auftrag für einen Saarländischen Sammler restauriert, scheint ein ziemlich seltenes Teil zu sein, da hab ich mal nicht schlecht gestaunt, was das Ding in dem Zustand bei ebay gebracht hat.

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Bodenfund, das Ganze Schild mußte mit 1000er Schleifpapier abgeschliffen werden, da nicht einmal die allseitz bewährte Salzsäure den Dreck ablösen konnte.

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Da die Substanz nicht gerade die Beste war, wurde das ganze Schild mit neuen Blechen hinterlegt und zur Stabilisierung mit L-Stahl versehen. War fast, wie wenn man ein alten verrostetes Auto wieder neu aufbaut.

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Nach dem das gute Stück wieder einigermaßen gerade war, konnte es dann gespachtelt werden, mit Sage und Schleibe 4 Kg Karosseriespachtel. Dann noch Schleifen und lackieren und die Rückseite schön gemacht. Und fertig ist die Laube.

Nun kann man sich natürlich wieder über Sinn und Unsinn einer solchen Aktion streiten, aber ich finde es schön, wenn jemand einen so tollen Bezug zu seiner Heimat hat.

Maggi auf „Carl“

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… gegenüber von meinem Stand wurde dieses Maggi angeboten !

Größe : ca. 90 x 45 cm

… hatte den ganzen Tag das Maggi vor Augen !

Der Preis lag bei 150€

Habe Stunden lang überlegt ob ich es kaufen soll!

Aber alle 5 Buchstaben sind beschädigt !

Ich habe das Schild nicht gekauft. War das ein Fehler ?

Eine Restauration kostet ca. 250€ (50€ pro Buchstabe) Danke für den Tipp Uwe.

Ich wollte halt kein Ölgemälde !

Hat vielleicht einer ein gutes Maggi in der Größe abzugeben ?

Pfinsten 2016 Essen 001

kleiner feiner kommodenfund

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moin!

beim erwerb einer kommode inkl.aufsatz bei einem kollegen auffer schanze, war inner obersten schublade noch nen büschen beifang, den ich behalten durfte.

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kommode um 1910,frühe art deco ansätze.

nach dem dem einsatz von olivenöl wieder perfekt.

mit dank an klaus vonner schanze!

schön gruss

hofnar

 

Putz-Teufel

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Moin Männer´s, da steh ich im Supermarkt in der Putzabteilung und sehe diese Radierschwämme die Reviersteiger hier neulich mal vorgestellt hat.

Da dachte ich mir, die nimm´ste jetzt mal mit zum ausprobieren.

Altes Blech raus gesucht und mit ner kleinen Ecke angefangen. Und siehe da, funktioniert; sehr guter Tip.

Das blöde daran war jetzt, eigentlich wollte ich nur testen da es leider auch recht Zeitaufwändig ist. Doch jetzt wollt ich alles.

Hier das Ergebnis.

Es geht hier übrigens keines Falls um das Schild an sich, nur um das Putzergebnis.

Leider kein Anfangs Foto gemacht.

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Und für alle Erbsenzähler : Ja, ich weiss, man könnte noch mehr rausholen, aber ich hatte jetzt echt kein Bock mehr.

Gruß aus Braunschweig

Andreas

Dr. Klopfer Maccaroni

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Wie unvollständig ein Schild aussieht, wenn auch nur eine einzige Ecke fehlt, sieht man sehr schön an diesem Beispiel. Dr. Klopfer Maccaroni, 33x50cm, Emaillierwerk Peters, Elberfeld. Habe dem alten Doc Klopfer seine fehlende Ecke ergänzt, ihn etwas poliert, ansonsten so belassen.

Mit freundlicher Genehmigung des Besitzers.

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Kaiserliche

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$_203 $_721 (2) $_2031 Vor einiger Zeit hab ich bei mir in der Nähe  über E…-Kleinanzeigen das Kais. Postagentur ergattert, soll ursprünglich mal in Frankfurt a. d. Oder gehangen haben und hat dann 10 Jahre in einem Schlafzimmer in Tettnang am Bodensee verbracht. Notdürftig angemalt.

Jetzt hat es von mir eine Frischzellenkur erhalten und kann wieder in altem Glanz erstrahlen.

Danke noch mal an Michael Müller für die Fotos seines Schildes, dadurch konnte ich auch die Feinheiten wieder auffrischen.

Gruss vom Bodensee

Andreas

 

 

 

 

kaiser1

sternburg-metamorphose

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moin!

anbei ein schönes beispiel wie über nacht aus einer alter schuppenflechten-grotte eine nette kleine edelgrotte wurde.

hatte von daniel gerade eine sternburg grotte erstanden und war mit wolf am telephonieren.

schiess mal nen photo rüber. ooh haa, ganz schön zerrockt.mail man daniel,er soll das ding nich nach hh sondern direkt in die graue stadt am meer auf die reise schicken. gesagt getan.

mit freundlicher genehmigung von wolf, darf ich euch seine zwei photos der metamorphose zeigen

stern1stern2tageslicht photo 3 auffer ranch:

stern4

hier noch mal der link zu wolfs beitrag „ecke ab? macht nichts.“ zum nachvollziehen:

http://www.schilderjagd.de/ecke-ab-macht-nichts/

vielen dank an daniel für loslassen.

vielen dank an meister wolf für dieses kleine wunder!

schön gruss

hofnar

Wenn´s Blech fehlt

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Neulich bei auctionata einen Riesen-Hansi geschossen, sogar noch mit original Deck drauf. Leider waren die Ratten dran und haben am Rand herumgeknabbert. Also muß da ein bisschen neues – altes Blech ran.

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Mit dem Schlagschneider, vom Weltbild für 19,–  Euro keine große Sache, man muss nur ein wenig geschickt sein.

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Fehlstellen auf rostigem Blech anzeichnen und dann „Aussägen“.

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Klappt bis auf 1 oder 2 mm ganz gut, hier nur vorgeschnitten, muss dann noch nachbearbeitet werden.

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Teil einpassen und dann mit Kunstharz einkleben, Schweißen ist bei dem dünnen Blech an der Kante leider nicht mehr.

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So und fertig, schon an der Wand.

Gruss vom Bodensee

Ratzefummel

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Diese Woche in der Bucht ein nettes Conti per SK geschossen. Ich war ein wenig hin und her gerissen wegen der Schlieren, da man nicht erkennen konnte, ob die auf oder in der Deckemaille sind – aber no risk, no fun und geklickt. Heute ist das Paket angekommen und natürlich wurde erst mal mit Power Reiniger und feiner Stahlwolle geschruppt – Mist, kaum Erfolg damit, somit leider kein oberflächlicher Dreck. Dann den Schaum erst mal einwirken lassen und und nochmal feste geschruppt – wieder nur sehr wenig Effekt …. Grrrrrrrr. OK Säure ist die allerletzte Option und eigentlich auch ein No Go – denn damit habe ich mir schon mal bei nem anderen Schild den Glanz gekillt. Probieren wir mal den Radierschwamm – ooohhhaaaaa, es geht und die Schlieren verschwinden. Also merke: Wenn schrubben nicht hilft, ist radieren keine Schande! 🙂

Radierschwämme gibt es übrigens in jedem Drogeriemarkt beim Putzzeug – sehen aus wie weiße Schaumstoffschwämme.

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ick schwör auf negri ! … oder das letzte schild 2014.

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moin!

auflösung zu :

http://www.schilderjagd.de/?p=86122

wassas

 

 

 

 

 

 

die belgische blendol variante:

cavaseulnegriungeputzt,50×25,platte,gesickter rand ,ösen noch vorhanden, koekelberg/belgien 1939,selten.

anbei ein schöner link mit viel info zur firma:

http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=nl&u=http://www.retroscoop.com/industrieel.php%3Fartikel%3D74&prev=search

das o.g. schild wird nicht geputzt.

jemand muss doch mal ein zeichen setzten im „putzjahr“ 2014.

 

allen blechpestkranken friedliche weihnachten,gesundheit,fette boite und nen guten rutsch!

schön gruss vonner ranch

hofnar

Was lange währt …

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… wird irgendwann mal fertig.

Im Sommer ein Veedol bei Ebay günstig geschosssen – ohne obere Aufhängung, ohne Säule, ohne Säulenabdeckung.

Jetzt endlich mal dazu gekommen es etwas herzurichten: geputzt, Aufhängung aus Winkeleisen nachgebaut, passende Säule machen lassen, Schutzblech aus einer Dose hergestellt und lackiert. Geht doch, oder?

Vorher:veedol_thermo

Nachher:

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Restaurationsvorlage gesucht!

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moserroth

Für die Restauration der Beiden Schilder suche ich eine gute Vorlage der Taube auf dem Moser-Roth und der Medallie auf dem Eisenacher Schild, vielleicht hat ja einer von euch eines der Schilder oder ein gutes Bild davon und kann mir da weiterhelfen. Bilder bitte an andy_straub@yahoo.de.

Besten Dank schon mal im Voraus.

eisenacher

Kaum zu glauben das Eisenacher hab ich für 39,– Euro bei Ebay bekommen. Juhu!!!

Beste Grüsse vom Bodensee

Andreas

Schweißen ja oder nein?

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Hallo zusammen,
ich habe kürzlich einen 1953er Sandeman von S.A. Artemail Brux. erworben. Leider hat das Schild an den Ecken teilweise einen Substanzverlust erlitten. Würdet ihr die Ecken schweißen lassen oder das Schild im Original belassen? Schweißen wäre mir eigentlich lieber, um es ordentlich aufhängen zu können. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich damit den Wert des Schildes mindere.
Vielen Dank für ein paar Meinungen/Anregungen.
Daniel
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Ecke ab? Macht nichts.

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Vor ein paar Tagen habe ich Euch hier eine alte Blendol-Dame (Bild 1 + 2) vorgestellt. Der Rand des Schildes rechts war weggerostet und musste aus Gründen besserer Optik ersetzt werden. Nun gibt es ja Schilder, die Grenzfälle darstellen, was eine sinnvolle Restauration betrifft. Machen kann ein guter Profi letztlich alles, was aber nicht immer ästhetisch und finanziell sinnvoll ist. Schweißen ist natürlich erste Wahl, aber es geht auch anders.

Deshalb hier eine kleine Kurzanleitung zum Ersetzen von Ecken oder Rändern an Schildern. Fehlen z.B. die Ecken oben, ist schon das Aufhängen ein Problem. Man braucht eigentlich nicht viel, um kleinere Reparaturen selbst durchzuführen. Diese Methode hier ist m.E. nach besser als die mit Glasfasermatten und Polyesterharz.

Zunächst besorgt man sich etwas rostiges Blech (Bild 3). Dazu kann man eine alte Grotte verwenden, oder man geht auf den örtlichen Recyclinghof und fragt dort nach etwas rostigem Blech, welches man in aller Regel geschenkt bekommt, wenn man es selbst heraussucht. Dieses sollte nicht zu dick sein, damit es noch leicht zu bearbeiten ist. Dann braucht man noch etwas Blattrost, wie er manchmal zentimeterdick an altem Eisen haftet. Diesen schlägt man ebenfalls dort mit einem Hammer ab und nimmt ihn mit. Das Schwierigste daran ist, die fragenden und mitleidigen Blicke der Angestellten dort auszuhalten… (Was will der denn damit?)

Das Blech schneidet man sich dann je nach Bedarf etwa für eine Ecke oder einen Rand zu, dabei auf ausreichende Überlappung achten (Bild 4). Das Blech sollte so lange bearbeitet werden, bis es sich an die Reparaturstelle förmlich „anschmiegt“. Dann fixiert man es an der vorgesehenen Stelle (Bild 5). Es sollte möglichst plan anliegen, loses Material vom Untergrund entfernen.

 

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Zum Verbinden benutze ich Cyanacrylat, das ist nichts anderes als der allgemein bekannte Sekundenkleber. Diesen gibt es hier bei uns im Billigladen für 1€/5Tuben. Für diese größere Reparatur habe ich etwa 10 Tuben verbraucht, also für 2€ Kleber. Dieser Kleber wird z.B. im Dentalbereich verwendet, um etwa Kronen einzukleben. Die Verbindung wird hochfest und ließe sich nur durch massive Gewalt wieder lösen, man kann also ohne weiteres ein Schild an zwei gut angesetzten Ecken aufhängen. Der Kleber ist frei verkäuflich, trotzdem sollte man seine Augen schützen und nicht unbedingt die Dämpfe einatmen.

Der Kleber ist sehr flüssig und schießt durch die Kapillarwirkung in den Spalt zwischen den Blechen. Das kann man auch Stückchen für Stückchen machen. In etwa einer halben Stunde ist der Kleber ausgehärtet und die Zwingen können entfernt werden (Bild 6 + 7).

Im Idealfall liegt das Blech jetzt gut an und bildet nur einen Absatz zum Untergrund etwa in Materialstärke (Bild 8).

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Jetzt sieht das Ganze schon wieder vollständiger aus. Nun geht es an das Verschönern und an das Unsichtbarmachen der Reparaturstelle. Dazu brauchen wir den zuvor gewonnenen Blattrost (Bild 9). Dieser muss zunächst gemahlen oder gemörsert werden, bis er etwa die Konsistenz von Kaffeepulver hat (Bild 10). Ich benutze dazu einen alten Eisenmörser vom Flohmarkt. Jetzt geht man Stück für Stück an der Reparaturstelle mit dem Kleber entlang und füllt den Absatz damit auf (Bild 11). Jetzt sofort in den flüssigen Kleber das Rostpulver einstreuen, dieser bindet dabei in etwa ein, zwei Minuten ab und kann danach bearbeitet werden (Bild 12). Das kann man je nach Bedarf in mehreren Schichten machen, bis die Übergänge aufgefüllt sind (Bild 13), dabei einen „natürlichen“ Rostverlauf modellieren. Ein Blatt Papier unterlegen, damit der überschüssige, mühsam gewonnene Rost nicht vergeudet wird. Die entstandene Schicht ist sehr hart und lässt sich mit Schleifpapier (Körnung 80 oder 120) in die gewünschte, endgültige Form schleifen, bis der Eindruck eines homogenen Bleches mit gewachsenem Rost entstanden ist (Bild 15). Ein wenig mit der Drahtbürste die Übergänge „verwischen“. Das kann man natürlich auch auf der Rückseite so machen, bis die Nahtstelle unsichtbar ist. (Bild 14 vor dem Auffüllen und Schleifen)

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Die Optik ist unschlagbar, ein nicht Eingeweihter erkennt keine Reparatur, wenn man es richtig macht, und das Ganze hält bombenfest. Wenn man die rostigen Stellen noch ein wenig mit Owatrol behandelt, gleichen sich Farbunterschiede der Rosttöne an und das Ganze ist konserviert gegen weitere Korrosion. Für mich ist das ein sehr guter Kompromiss etwa für Schilder mit geringerem materiellen Wert, oder auch für Sammler, die eben nicht einfach alles weggeben können zur professionellen, teuren Reparatur. Kosten: Ein paar Stunden Arbeit. Aber eben auch nur ein paar Euro. Hier noch ein Beispiel für eine angesetzte Ecke:

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Also: Erstmal mit einer Ecke üben, und dann… 🙂

Blendol gerettet.

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Sie tat mir einfach leid, deshalb habe ich sie gekauft. Das zweite Bild zeigt den traurigen Zustand, in dem das einst schöne, alte Teil bei mir ankam. Die rechte Seite abgerostet, mit brauner Farbe „verziert“, matt und dreckig. Eine Grotte, ich gebe es zu…

Jetzt habe ich dem Schild in Eigenleistung einen neuen (alten) Rand spendiert, die Übergänge unsichtbar gemacht und die alte Dame einer maschinellen Politur unterzogen. Fertig. Glanz.

Mit dem jetzigen Zustand kann ich leben, bis ich irgendwann ein Besseres finde, das bezahlbar ist. Bis dahin kommt sie an die Wand. Ist doch eigentlich ganz gut geworden, oder?
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wie bekommt ihr die Farbe weg

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Moin,

in meinen Katakomben hängt da noch son Paulaner rum. Das war mal übel mit Farbe zugeseucht. Vin der Emaille ist die Farbe schon runter, erledigt mit Skalpell und Rasierklinge. Nun hängt im Rost aber aunch noch ne Menge Roz. Wie bekommt ihr den da raus. Sicher werden einige Sandstrahlen, das möchte ich aber vermeiden. Wie sieht es mit Abbeizer aus? Welchen nehmt ihr da, denn Die Krähe gibt es wohl nicht mehr und Grünegg taugt auch nicht mehr das was er einmal war.

abbeizen

Doofe Etiketten …

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image … sind manchmal auf alten Dosen und wenn die nicht wasserlöslich sind, dann sind die nicht so einfach zu entfernen ohne gleich das Motiv mit zu entfernen – also bloß nicht scheuern, keine Rasierklingen und kein Lösungsmittel, wie Nagellackentferner oder so, einsetzen.

Bei mir hat das mit Autopolitur ganz gut geklappt. Dick drauf und einwirken lassen, dann flächig mit leichtem Druck mit weichen Tuch reiben. 2-3 mal wiederholen und das Klebzeug war weg ohne das Motiv zu beschädigen.

Fahrplanschilder aus der Bucht

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Letzte Woche bei Ebay geschossen, das Emailschild stand schon lange auf meiner Wunschliste und mit den Beschädigungen noch günstiger als das halbe Hapag damals bei ebay.

Das Blechschild hab ich von Ebay-Kleinanzeigen, war zwar nicht ganz günstig, hab ich persönlich aber noch nie gesehen. Geputzt und nach minimalrestauration in der Schrift, dem Blau und dem Schiffskörper, kommt es so gelebt wie es ist an die Wand. Der Zustand ist bestimmt nicht jedermanns Sache, aber mit den Resten des Fahrplans und den Roststellen könnte es bestimmt so manche Geschichte erzählen.

 

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Gruss vom Bodensee

Andreas

Schilderrestauration mit dem Tintenstrahldrucker Teil 2

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Nach dem ich jetzt ein Jahr an meiner alten BMW herumrestauriert habe, bin ich auch mal wieder zum Schilderrestaurieren gekommen und hab die Versuche zur Restauration mit dem Tintenstrahldrucker weiterverfolgt (wie schon mal berichtet). Das Gute daran ist, dass die zeitaufwendige Restauration der Lithographie wegfällt, man muss nur die Grundfarbe des Motivs vorlackieren bzw. beim Backt mit Hefe war die Grundfarbe, in dem Fall weiß, noch vorhanden. Die Motiv-Vorlage muss dann mittels PC und Photoshop nur noch auf das Schild angepaßt werden und kann mit einem Zwischenträger der den Druck aufnimmt und einer Klebefolie auf das Schild übertragen werden, es kommt nur die Druckfarbe auf das Schild, die Folie wird wieder abgezogen.

Hier das Ergebnis.

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backtmithefe1

backtmithefe Kopie

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Als Beispiel hab ich mal den Kopf vom Teutsch auf ein Laminat Stück übertragen.

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Blaupunkt Radio …

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… in französisch als Ausleger, Emaillerie Alsacienne – heute in Belgien zusammen mit meinem „neuen Freund“ ergattert – beim ersten Putzversuch ging auch mit Stahlwolle fast nix runter – dann anständig Hofnars Zauberschaum drauf und erst mal ne Stunde einwirken lassen – dann nochmal anständig „Putz-Kraftsport“ Zentimeter für Zentimeter gemacht – echt gemein, das Ding hat zwei Seiten – na geht doch – und morgen Muskelkater 🙂

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Toast – (und schon) Die Antwort

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Mensch, das ging ja schnell – die richtige Antwort wurde schon gefunden. Jochen hat’s vermutet und sammlerin kennt den Trick 😉

Ja, mit Toastbrot kann man genial Papier und Pappe reinigen. Es hat ein bischen Feuchtigkeit, die aber nicht in das Papier einzieht. Da es sehr weich ist, kann man richtig fest über das Papier rubbeln, ohne dass Farbe verloren geht. Quasi ein „Radiergummi“ für schmutziges Papier und Pappe – und dann auch noch biologisch 🙂 . Habs heute bei der Belga-Dame erfolgreich eingesetzt, die war nämlich eine „Schmutzfinkin“ 🙂 .

Also, „let’s toast“ – außerdem freuen sich im Garten hinterher die Vögel über die Krümel 🙂

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break my rule (?)

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Meine Regel: „Restauration NEIN!“

Aber wir alle wissen: „Keine Regel ohne Ausnahmen“

Bei dem Teil bin ich jetzt echt hin- und hergerissen. Toller Zustand mit TOP Glanz, nur irgend so ein „Hornochse“ hat offensichtlich mal auf das Teil geschossen – war wahrscheinlich besoffen, sonst hätte er den nicht gerade kleinen Pepsi-Deckel getroffen. 🙂

Würde mir das Teil gerne hinhängen – die blöde „Schusswunde“ nervt, auf der anderen Seite ist es eine recht unauffällige Stelle und man hätte mehr drüber zu erzählen.

„Oh Drama, Baby, Drama“ – schon wieder so ein Luxusproblem – time to break my rule?  😉

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odol grotte 60×40

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moinsen!

am sonntach auffem schicken kunst + antikmarkt, zum ersten mal seit langen nen e-schild gesehen. 40×60 juno ,gekanntet, 2+,guter kurs.rest der ware : teures glas,porzellan und silbertüddelüt.

haben sie noch andere schilder dabei?

jooh!aber das kann ich nicht an den stand lehnen,passt hier nicht so ganz ;- )

verschämt wurde hinterm stand das schild aus dem zeitungspapier gepult.

erster eindruck „ff“ (fett fertich) + preisvorstellung des verkäufers auch fett und hartnäckig .

ich muss nicht verkaufen.

ok,ich dreh nochmal ne runde.danke schön fürs zeigen .

nachdem  der schöne markt abgescannt war retour zum stand,über das teil mit dem verkäufer gefachsimpelt und hart aber gerecht anner kante gefeilscht.

das schild wurde vor sehr langer zeit erst mit weisser und dann mit einer mattschwarzen farbe zu 2/3 zuviel „restauriert/rostgeschützt.auf der rückseite befindet sich eine art pech/betumen schicht.die randschäden sind wesentlich kleiner.

frage an die gemeinde:

hat jemand nen tip für mich um die farbe vorne auffem schild abzukriegen?

spezielles lösungsmittel? bremsflüssikeit?

vielen dank im voraus für konstruktive vorschläge!

schön gruss

hofnar

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Siberfuchs /A.von Scanzoni

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Hallo Zusammen,Mir ist durch Zufall ein Silberfuchs von Scanzoni untergekommen,der gefällt mir jetzt so gut,daß ich ihn nicht weitertauschen,sondern behalten möchte…
Leider hat mein Fuchs nicht die Gans gestohlen,sondern selbst viel mitgemacht.
Wer von Euch kann mir einen Restaurator empfehlen,der auch sein Handwerk versteht,so daß ich hinterher auch Freude an dem Schild habe !?
Möchte nur das Hauptmotiv und Wallberg/Tegernsee gemacht haben,die Randbeschädigungen stören mich nicht.
Zähle auf Euch 🙂
Ganz liebe Grüsse an Alle aus dem Süden,
Astrid
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Ab auf die Platte

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Das Shell-Schild (120 x 80, flach, Belgien 1928) hatte ich letzte Woche kurz nach dem Fund in Belgien schon mal gezeigt. Zugeben, als ich es verzogen und schmutzig kaufte, dachte ich mehr ans Weitertauschen, da „Garage“ eigentlich nicht so mein Sammelfokus ist, sondern eher „Bistro“. Nach dem Reinigen gefiel es mir dann aber doch auf einmal und nachdem ich nun auf eine passende Holzplatte montiert habe, bleibt es nun erst mal hier.

Hier noch kleine Tips für die Holzplattenmontage:

– es sollte möglichst steifes Holz (am besten Schichtholz) verwendet werden, um den Verwindungkräften etwas entgegen setzen zu können. Kostet zwar ein paar Euro mehr als Pressspan, aber nutz ja auch nix, wenn sich die Holzplatte mit dem Schild verwindet

– Frische Holzkanten sehen nicht so toll aus, daher sollte diese vor Montage dunkel gestrichen werden (hab mich hier für braun entschieden, wegen gelb und rot als warmen Farben)

– Blanke glänzende Schraubköpfe sehen ebenfalls sch…. aus. Daher lieber alte rostige Schrauben verwenden oder wenn nicht greifbar wie hier neue Schrauben mit schwarz-brauner Farbe abtupfen – sieht aus wie Rost und merkt eh keiner, der nicht darauf hingewiesen wird.

– Um das Schild möglichst Plan zu bekommen, muß man die Schrauben sehr sehr fest anziehen, das mag die Emaille natürlich überhaupt nicht und daher unbedingt Unterleg- und dicke Gummischeiben darunter platzieren, dann knackt es auch nicht.

So das war’s für heute mit reviersteigers fröhlichen Basteltips 🙂

Glückauf!

Fundzustand:

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Putzen, putzen, putzen:

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Ergebnis auf 15mm Schichtholz montiert:

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Stand unten noch was drauf?

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Gestern bei EBAY geschossen. Standort direkt bei mir um die Ecke, da kommt in der nächsten Zeit noch eine größere Sammlung unter den Hammer. Leider oder zum Glück war das Deckemail verwittert, also Schleifmaschine raus und drübergeschliffen, danach sind die Konturen vom „Freude am Kochen“ auch wieder zum Vorschein gekommen, das Motiv nach dem schleifen eigentlich auch nicht so schlecht.

Nun stellt sich mir aber die Frage, ob unter dem „Elektrizität“ noch etwas gestanden hat, vielleicht kann mir ja einer von euch weiterhelfen.

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Gruß vom Bodensee

Andreas

bulgaria blech mit krebsspargel

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moin!

vor drei wochen auffen sünntach mittem eintopfzerknalltriebling durch schleswich-holzbein geknattert.

flohmarkt,nur kucken und wenn: nur was inn‘ rucksack passt.

am asch die roiber! liegt doch da ne dreckige,schwere knitter-blechplanke, 74,5×51,5,geprägt im staub rum. ilse lagerfeld entwurf, 20ger,eher selten.

aufruf? ok! kannste das schicken? nöh kein bock! algengrütze!

zum glück noch nen hamburger händler gefunden,kein thema, holste dir am nexten samstach auffer schanze ab .

nen guten roten tropfen besorgt und auffer schanze gegen das schild getauscht.

warmes spülwasser,schwamm und mikrofaser staubtuch (nass) mit leichten druck langsam freigerubbelt.

trockenes mikrofaser-staubtuch zum polieren.

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mit null erwartung auf nen flohmarkt zu gehen hat bei mir fast immer schöne funde zur folge und mann kann nicht enttäuscht werden ;- )

schön gruss

hofnar

NOTFALL Treff Glocke Nussautomat gesucht

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Hallo Leute,suche eine funkionierende Treff Glocke Nussautomat.

Wer was hat bitte melden

Dankeschön

Suchard Uhr aus Scheune, Mitleser fragt an.

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Mitleserbeitrag von Oliver:

„Hallo,

Ich möchte mich für die vergangene Ratschläge bzw. Antworten bedanken! http://www.schilderjagd.de/?p=37267

Es hat wirklich geholfen. Als ich mir Eure Internet- Seite genauer angeschaut habe, ist mir klar geworden,

dass Ihr nicht nur über Werbeschilder Bescheid wisst, sondern über alle andere Werbe-Artikel auch.

Aus diesen Grund habe ich eine weitere Frage zu einer Werbeuhr.

Die Uhr steht seit mind. 40 Jahren in der Scheune eines Verwandten.

Der Schlüssel ist vorhanden.

Ich wäre für eine ungefähre Preis- Schätzung wirklich dankbar.

Wie man sehen kann, befindet sich die Uhr in einem “ schlechten Zustand“.

Was wäre Eure Einschätzung? Würde sich eine Rettung auszahlen oder mache ich mir was vor?

Mfg, Oliver “

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Dapolin Hinweis Pfeil

No Gravatar

Hallo,

ich habe das Schild in Visselhövede bei einer Haushaltsauflösung erstanden und
nach dem man mir auf Nachfrage auch die alte Werkstatt samt Scheune zeigte bin ich auf dem Getreidespeicher auf dieses Schild gestossen. Der Besitzer hatte es brutal übergemalt und dazu verwendet ein defektes senkrechtes Brett zu ersetzen, zum Glück konnte ich die Prägung im Schein der Taschenlampe erkennen und habe mir die Mühe gemacht das Blechschild loszumachen obwohl es eigentlich Bestandteil der Scheune war 🙂 ..

Nun beginnt die eigentliche Not….ein guter Freund und halber Restaurierungsfachmann hat sich bereits an dem Schild
versucht und das Ergebnis ( Pfeilspitze ) ist gar nicht so schlecht aber laut seiner Aussage löst sich die eigentliche Farbe mit.

Ich lese seit einiger Zeit auf Schliderjagd mit könnte mir denken, dass der Eine oder Andere schon einmal ein ähnliches Problem gehabt hat. Wäre froh über Tips… Auf dem einen Foto sieht man wie das Schild aussehen könnte…

Beste Grüße und Dank im voraus

Schubidu

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Schilderrestauration mit dem Tintenstrahldrucker

No Gravatar

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Eigentlich restauriere ich ja gerne Schilder, herkömmlich mit Farbe und Pinsel, doch bei den feinen Lithographien geht einem das schon einmal nach einer gewissen Zeit auf den Keks, so Punkt für Punkt.

Als Grafiker mach ich mir schon länger gedanken wie man das über einen Druck per Computer lösen könnte. Es gibt zwar einen Flachbettdruck. mit dem man direkt auf das Schild drucken könnte, aber leider habe ich gerade keine 25.000.– zur Hand und Decalfolie finde ich zum Restaurieren eigentlich auch doof.

Heute kam mir dann die Zündende Idee, über einen Zwischenträger und mit Klebefolie kann man die Farbe auch direkt auf das Schild aufbringen, meinen ersten Versuch habe ich mit dem Gesicht des Teutsch-Bierkutschers gestartet, den ich Gestern gekauft habe und siehe da, nach 30 Minuten Tüfteln hatte der Kutscher wieder eine Gesicht, ist zwar noch nicht ganz Perfekt, aber für den ersten Versuch ganz passabel.

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Den Schmalzlerfranzl wollte ich eigentlich ursprünglich nicht Restaurieren, aber all die Schäden bei so einem schönen Schild haben mich dann doch so gestört, dass ich mich ihm doch angenommen habe. Vor der Restauration s. h. http://www.schilderjagd.de/?p=23833

Gruss vom Bodensee

Andreas

Aristona oder „Schaumstoff statt Salzsäure“

No Gravatar

Als ich heute auf nem Markt in den Niederlanden, dieses Aristona (steht schon lange auf meiner Wunschliste) sichtete, hab ich es erst mal wieder nach ausführlicher Begutachtung weggelegt, da das Gesicht der Frau große dunkle Flecken von der Art „kriegt man sowieso nicht weg“ hatte und die Oberfläche auch unter dem Schmutz nicht mehr so toll erschien (großflächig verkratzt). Die Abplatzer fand ich gar nicht so schlimm, denn das Motiv und die Schrift sind ja schließlich noch fast vollständig vorhanden. Nach einigen Rundgängen und immer mal wieder Angucken habe ich es dann kurz vor Heimfahrt mit einiger Skepsis doch gekauft, da der Preis dem Zustand angemessen und OK war.

Daheim dann zunächst mal die übliche Reinigung bei starker Verschmutzung mit feiner Stahlwolle und Hofnar-Zauberschaum. Leider bestätigte sich meine Vermutung, denn auch bei kraftvollem Schrubben wollten die dunklen Flecken im Gesicht nicht verschwinden. Also was tun? Hmmm, da bleibt wohl nur noch ein Versuch mit Salzsäure. Ich hasse das Zeug und habe es nicht wieder benutzt nachdem ich mal „erfolgreich“ ein Martini-Thermometer strahlend weiß bekommen habe, dafür aber auch kein Glanz mehr drauf war. Mehr als verzweifelten letzten Versuch vor dem Säureeinsatz, schnappte ich mir aus unserer Putzkiste einen Radierschwamm (das sind so schaumstoffartige Schwämme, die man in jeder Drogerie bekommt – auch Zauberschwämme genannt) und versuchte es damit. Und siehe da, nach einigen Minuten festem Schrubben wurden die Flecken dünner und dünner und verschwanden vollständig.

Ich will jetzt nicht behaupten, dass diese Schwämme Salzsäure ersetzten können, aber offensichtlich gibt es bestimmte Verschmutzungen, bei denen Stahlwolle machtlos ist und dieser Schwamm erfolgreich wirkt – also einfach mal vor dem Säureeinsatz versuchen.

Zum Finish dann nochmal ein leichter Hauch Silikonspray. Hierbei ist folgendes wichtig: Nach dem Einsprühen mit weichem Tuch gut verreiben. Anschließend mehrmals mit jeweils neuem Papiertuch (z.B. Küchenrolle) das Silikon wieder wegreiben. Scheint ein Widerspuch zu sein, aber hat den Effekt, dass das Silikon wirklich nur in den Kratzern verbleibt und nicht auf der ganzen Oberfläche und  das Schild somit wieder recht natürlich glänzt und sich auch nicht ölig anfühlt.

So das war’s für heute mit „reviersteigers Reinigungstips“ – na dann schruppt mal schön 🙂

Aristona im Fundzustand (gewölbt, 50cm Durchmesser, Belgien, 1935):

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Aristona nach Stahlwolle und Zauberschwamm:

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Aristona nach Silikonkur (Gott sei Dank sieht man die Brüste der Dame nicht, sonst hätte es jetzt hier sicherlich bestimmte Kommentare gehagelt 😉  )

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Auf den Photos ist der Unterschied vor und nach Silikon schwer zu erkennen, in der Realität aber deutlich.

Neuer Glanz

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Hallo zusammen,

habe ein Schild mit matten Stellen und möchte nun versuchen, diese wieder zum Glänzen zu bekommen. Das Schild hat aber keine Verschmutzungen oder ähnliches und die Farben sind satt und schön (auch an den matten Stellen). Vermutlich ist nur das Schutzemail nicht mehr vorhanden.

Habe hierzu schon im Forum gesucht, aber nichts Einschlägiges finden können. Es geht meist um Reinigung, Entfernung von Ablagerungen etc. durch diverse Mittel und Methoden. Darum gehts mir aber nicht, das Schild ist abgesehen von den matten Stellen in Bestform.

Hat jemand hier Erfahrungen? Kann man matte Stellen überhaupt wieder glänzend bekommen?

Ich dachte aus meinem Heimwerkerleben zunächst an eine Poliermaschine mit entsprechender Polierpaste, traue mich aber nicht so richtig ran. Auch Autopolitur müßte ja (theoretisch) funktionieren.

Wer hat sowas schonmal ausprobiert und kann hier weiterhelfen?

Vielen Dank + schönen Abend.

Tagesbeute und hier ein Stückchen, da ein Stückchen…

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Heute unterwegs auf der Klassikwelt Bodensee, einer großen Oldtimermesse mit Teilemarkt. Eine willkommene Abwechslung zu den ätzenden Flohmärkten bei uns im Süden, wo Mami´s nur noch Ihren Sperrmüll verkaufen.

Die Ausbeute, ein echt nettes Juno-Josetti Schild (hab ich schon drauf gehofft), der Händler schleppt es jetzt schon länger mit sich herum, dieses Jahr hab ich Zugeschlagen. Passt sicher gut zu meinen anderen Cigaretten-Schildern.

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Fleißig war ich die letzten paar Tage auch mal wieder und hab ein Sarotti-Schild, wie heißt es in manchen Kommentaren so abfallig (Gruss in die Schweiz), in meiner Restaurierungswut, das Schild verunstaltet oder verrestauriert oder wie auch immer, ist mir eigentlich auch egal, solange es Spaß macht.

Das Ergebnis:

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Zustand vor der Restauration, eine Seite schon geputzt, die andere noch im Fundzustand.

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Fertig zum aufhängen, muss nur noch ein Plätzchen finden, da wird es so langsam schon eng.

Gruss vom Bodensee

Andreas

iss joot jegange

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Uff jeschafft – gerade 1,5 h geschrubbt und das Ergebnis ist besser als ich erwartet hätte. Unter dem Großteil des Lacks waren keine Schäden sondern tiefschwarze Patina – hier hat jemand statt zu putzen den Dreck einfach irgendwann mal überlackiert – ich sag ja immer :“et gibt nix wat et nich gibt“  😉

Nochmal zur Reinigung: Gestern die Lackstellen dick mit Abbeitzer eingepinselt und Schild in große Mülltüte verpackt, denn somit verfliegen die Lösungsmittel nicht so schnell und wirken intensiver auf den alten Lack ein. Über Nacht so liegen lassen und heute mit Wasser und Wurzelbürste das grob Gelößte runtergeschrubbt. Kleine Lackreste und die darunterliegende Patina mit einigen Aku-Pads cm für cm erntfernt. Der Lack, der sich in die Vertiefungen der Roststellen gesetzt hatte, hat nochmal ne Ladung Abbeitze draufbekommen und nach 30 min Einwirkzeit hatten auch die Reste gegen die kleine feine Drahtbürste keine Chance mehr 🙂

Da paßt doch wieder der alte Kölner Spruch: „Et iss wie et iss, et kütt wie et kütt, und et hat noch immer joot jegange“ 🙂

Nacher:

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Vorher:

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Oh je …

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.. mal schauen was daraus wird – das Ley Schild ist arg verdreckt und an den Rändern teilweise üppig mit zwei Lackschichten überlackiert. Habe es eben fett mit Abbeitzer eingepinselt und in eine Mülltüte verpackt – nun dürfen die Lösungsmittel über Nacht Ihr Glück versuchen 🙂 – morgen wird „geschrubbt“ und mal sehen was dabei rauskommt – Fortsetzung folgt morgen…

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Die 1. Ecke ist freigelegt

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Es geht nicht so schnell, man hat ja auch noch andere Sachen zu tun 🙂 , aber die erste rechte Ecke ist befreit von ca. 2 mm Farbe (siehe unten). Und ich konnte es kaum fassen, ist das nicht eine schöne Beschädigung?? Sonst sind doch immer die kompletten Ecken beschädigt, hier zieht sich der Abplatzer mehr ins Innere.

Bitte noch etwas Geduld, 100 cm x 66 cm und 9 kg lassen sich nicht so einfach händeln 🙂

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Restaurationstipps und Linktipp

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Alte Reklame – Emailleschilder sind begehrte Sammlerobjekte
und für manchen Liebhaber alter Werbeobjekte vielleicht sogar eine Wertanlage.
Leider sind wenige dieser Emailschilder über die Jahrzehnte unbeschädigt geblieben.
Schmutz und Rostablagerungen, Absplitterungen, Durchrostungen und Materialverlust, Kratzer, feine Risse, sogenannte Spinnen und eine matt gewordene Oberfläche sind keine Seltenheit bei einem alten Emailschild.
Seit Mitte der 90er Jahre befasst sich Stefan Hemmers mit der Restauration alter Emailleschilder und restauriert auf professionellem Niveau diese alten Schätze der Werbung. In dieser Zeit hat er bereits mehrere hundert Emailleschilder bearbeitet oder komplett restauriert. Sämtliche Schilder die auf seiner Seite http://emailleschild-restaurierung.de/ hatte Stefan schon, teils in mehreren Ausführungen, zur Restaurierung in seiner Werkstatt und so mancher Sammler wird eventuell eine Abbildung von „seinem“ Emailschild hier wiederfinden.
Seine Erfahrung beim Restaurieren bietet er nun für alle interessierten Sammler und Händler professionell als Dienstleistung an.

Beispielfotos Vorher/ Nachher

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