Archiv für den Autor: Wolf

Das Rad zum Schild.

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Vor Kurzem vom Dorf geholt, ein altes Fahrrad unbekannter Marke, ca. 1930. Wenn man das Meister-Schild daneben hält, fallen einem spontan viele Gemeinsamkeiten auf, die Form des Sattels, die Werkzeugtasche, der Karbidlampenhalter, …

Das schöne Rad hat nun seine ersten Probefahrten zum Brötchenholen überstanden, es läuft prima. Schick, oder?

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Bilderrätsel zum Wochenende.

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Außer, dass das eine noch nicht geputzt ist: Was ist hier anders? Früher habe ich diese Bilderrätsel in Zeitschriften geliebt und konnte nicht eher damit aufhören, bis ich sämtliche Fehler gefunden hatte. Hier handelt es sich natürlich nicht um Fehler im eigentlichen Sinne, sondern schlicht um Unterschiede. Ist doch immer wieder interessant, wie viele Varianten einzelner Motive existieren. Meist fallen die Unterschiede erst auf, wenn man die Schilder buchstäblich nebeneinander legt. So wie hier. Doch davon mal abgesehen: Ich persönlich finde die Blendol-Frau einfach „knorke“!

@ Hofnar: Soll ich die linke Dame mit zum Schilderrummel nehmen? Geputzt oder ungeputzt? :-)  Die Dame hat Potenzial. Da geht noch was.

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Caramba!

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Noch ein kleiner, aber feiner Flohmarktfund von heute: Eine Caramba-Dose mit Ausgießer in schöner Erhaltung, etwa 25×7,5cm groß. Von wann ist die etwa?

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Heutiger Flohmarktfund

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Hurra! Gleich 3 Schilder(chen)… Nun ja, auf was für skurrile Ideen manche Zeitgenossen so kommen. Hier wurden die Schilder auf einen Spülkastendeckel geschraubt. Sicher nicht gerade der Burner, aber mal sehen, was nach dem Abbauen und Putzen passiert. Das Mittlere wird wohl bleiben, der Rest geht, ja genau: zum Flohmarkt!

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Rama-Blech

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Heutiger Flohmarktfund: Rama-Dame in Blech, beachtliche 62x95cm groß. Da die gute Frau immerhin deutlich über 80 ist, hat sie natürlich einiges ihrer ursprünglichen Schönheit verloren. Trotzdem wollte ich sie nicht ihrem Schicksal überlassen und habe sie auf´s Altenteil mitgenommen.

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Zwei ungleiche Brüder

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Da will man eigentlich ein Schild gegen ein gleiches, aber besser erhaltenes austauschen. Erst beim Aufhängen merkt man dann, daß es sich gar nicht um das gleiche Schild handelt. Nicht einmal die Löcher befinden sich an der selben Stelle. Beide sind von Boos&Hahn, doch finden sich deutliche Unterschiede in Schrift und Text, die einem erst auffallen, wenn man beide nebeneinander sieht. Nur, … welches von beiden muss jetzt wieder gehen?

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Na gut.

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Bestecktüten sind vielleicht nicht jedermanns Sache. Deshalb hier noch ein, zwei Bilder vom Markt gestern. Auf dem Landgestüt Traventhal im Kreis Segeberg fand gestern wieder der Antik- & Trödelmarkt statt. Tolles, altes Ambiente, viele Aussteller, für alle was dabei. In Sachen Reklame war das Angebot allerdings überschaubar:Bild
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Im Restaurant in der alten Hengsthalle war da schon etwas mehr zu finden. Leider unverkäuflich…

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Wer mag, schaut mal auf die Webseite: http://www.landgestuet-traventhal.de/index.html

Der absolut passende Rahmen für derlei Veranstaltungen, historische Gebäude, Kopfsteinpflaster, alte Bäume, dazu ein kleines Museum.

Flohmarkt heute.

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Heute gab es wieder nur etwas Kleinzeug auf dem Flohmarkt. Als schöne Ergänzung zum Chlorodont-Schrank das Zahnbürsten-Etui für die Reise. Daneben etwas, das man erst auf den zweiten Blick erkennt.

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Ein Ausgiesser für alte Öldosen von BV Aral. An der Rückseite eine Vorrichtung, mit der man zunächst ein kleines Loch in die Dose stanzt:

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Dann dreht man das Teil um und setzt die Schneide an dem vorgebohrten Loch an. Mit Hilfe des Griffes drückt man das Teil in die Dose, wobei das hintere Blech sich an der Dose abstützt. Hat man das Ding ganz in die Dose gedrückt, dient der Griff nun als Ausgießer für das Öl. Effektiv.

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Henkel

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Wer sich für die Geschichte des weltbekannten Konzerns von den Anfängen bis heute interessiert, wird hier fündig: http://www.henkel.de/blob/264392/0ea06046e1ceb4fe3a0f125a0e0c6383/data/menschen-und-marken-125-jahre-henkel.pdf

Aus Anlass des 125-jährigen Bestehens veröffentlichte Henkel erstmals eine wissenschaftlich fundierte Darstellung der großen und spannenden Unternehmensgeschichte, gespickt mit vielfältigen Informationen und einer ganzen Reihe von Originalfotos. Lesenswert!

 

Wie alt ist das?

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Heute kam wieder mal eine echte Herausforderung an. Das erste Bild spricht Bände. Und verspricht Arbeit. Viel Putzarbeit. Arme auskugeln, Karate-Kid.

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Das Schild hat offensichtlich viele Jahre in einem Rahmen gesteckt, der turnusmäßig gemalt wurde. Und das Schild gleich mit. Praktisch.

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Also runter damit und geschaut, was hervorkommt. Und siehe da, ein blauer Rand erscheint. Jetzt also Gas gegeben und den Putzschwamm geschwungen, bis die Arme müde werden. Das Grüne daneben ist übrigens mein nicht vorhandener Rasen, der eigentlich nur aus Moos besteht. Ist aber auch grün. Zwischendurch der Gedanke: „Warum nur tue ich mir das immer wieder an?“ Aber dann…

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Sooo schlecht, wie eigentlich erwartet, ist es gar nicht. Oder? Und uralt. Schwer. 8,5kg Eisen in 44x88cm und Emaille so dick, daß manche Abplatzer nicht mal bis unten durchgehen. Unter dem Rahmen kamen noch Spuren von Gold zutage, die Wappen links und rechts scheinen also ursprünglich goldfarben gewesen zu sein.

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Und dann die dick emaillierte Hand, die zum „Contor“ wies:

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Zur Geschichte: Die Fa. J.M. Helm’s Söhne – Hoflieferanten  Sr. Majestät des deutschen Kaisers u. Königs von Preussen, Herzogliche Hofsamenhandlung und Klenganstalt,  wurde 1788 gegründet.
Aber wie alt ist dieses Schild? Um 1900? Oder sogar davor?
Auffällig ist die „wellige“ Emaillierung in der Fläche:

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Hier noch ein paar Schriftdetails:

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Bin für Hinweise dankbar und schon neugierig, wie alt das Teil wohl sein kann… Danke!

Berliner Kindl im Fundzustand zu haben.

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Hallo,

unten gezeigtes Berliner Kindl im ungeputzten Fundzustand steht zum Verkauf. Wer Interesse hat und ein Angebot abgeben möchte, kann dies unter reklamewolf@gmx.de tun, ich gebe es dann so an den Besitzer weiter und stelle den Kontakt her. Trotz des Großformates von 118x58cm wäre der Besitzer auch zum Versand des Schildes gegen Portokosten bereit.
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♦ ◙ Zeche Carl ◙ ♦

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Wenn man so sah, was Mancher von der Raritätenbörse in Essen wegschleppte… da wollte ich auch nicht ganz ohne Beute nach Hause fahren. Eigentlich war ich nur und ausschließlich zum Verkaufen gekommen, aber der innere Schweinehund war dann doch stärker. Gegen Ende wurde man sich handelseinig, ein sehr schönes Eckstein zog um in den Norden. Sicher kein Highend-Teil, aber schon länger hatte ich nach einem richtig guten Exemplar Ausschau gehalten. Für mich ein absoluter Reklame-Klassiker, der sich an der Wand immer gut macht!

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Raritätenbörse 2015 Essen

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Emir war schon fleißig und hat reichlich Bildmaterial zur diesjährigen Raritätenbörse hochgeladen. Deshalb hier nur ein paar andere Eindrücke und Blickwinkel zum Geschehen. Früh am Morgen haben wir uns auf den Weg nach Essen gemacht, der Transporter war schon gepackt und los ging es, 500km waren abzureiten. Um die Mittagszeit kamen wir auf dem Gelände an und wurden herzlich von Sonja und Andreas begrüßt. Hier der Autor dann bei der Suche nach dem zugewiesenen Standplatz :-)  :

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Einige Frühaufsteher waren schon vor Ort, erste Claims waren schon abgesteckt und aufgebaut, Zeit für erste Kofferraumchecks und Vorabdeals, die Profis lauern überall…

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Auch in der Maschinenhalle herrschte schon geschäftiges Treiben, die tollsten Sachen wurden hereingebracht, das sieht vielversprechend aus.

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Langsam füllt sich draußen das Gelände, mehr und mehr Aussteller rücken an.

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Erste bekannte Persönlichkeiten der Reklameszene tauchen auf und checken die Ware der Konkurrenz, das eine oder andere Schnäppchen wird gemacht.

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Das Gelände füllt sich, alles geht jetzt sehr schnell und es füllt sich mehr und mehr.

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Abends gab es dann noch ein gemütliches Beisammensein in der anliegenden Kneipe, bei angenehmen Temperaturen konnte man draußen sitzen und ausgiebig fachsimpeln. Die größte Sorge galt bei vielen dem Wetter, das Wort „Regen“ durfte nicht ausgesprochen werden. Am nächsten Morgen waren wir um 06:00 wieder auf dem Platz. Einige Mitstreiter hatten anscheinend eine Nachtschicht eingelegt, denn auf wundersame Weise waren auch schon die letzten Plätze belegt. Zwei Stunden später war dann auch der Stand des Autors fertig:

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Jetzt konnte es eigentlich losgehen. Ab 07:00 etwa kamen dann auch schon die „early birds“, was für die ersten Verkaufsgespräche sorgte.

Und dann, oh Schreck… das Schlimmste trat ein. REGEN. Um 09:00 begann es zu tröpfeln. Dann regnete es. Hektik, Ware abdecken. Zum Glück hörte es dann um 11:00 wieder auf. Dem Besucherstrom ab offiziellem Öffnungstermin tat das übrigens keinen Abbruch, die Leute kamen in Scharen und hatten trotz Regen gute Laune mitgebracht, ganz einmalig.

Auch die Vierbeiner kamen auf ihre Kosten:

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Hier noch ein paar weitere Eindrücke, eigentlich kam man kaum dazu, mal selbst über das Gelände zu laufen. Es herrschte permanenter Andrang, es wurde gefeilscht, gescherzt, gelacht.

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Wieder bekannte Gesichter:

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Bitte lächeln, – danke!

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Hier noch ein paar Schätze:

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Die Zeit verging wie im Fluge. Unser Dank gilt den Veranstaltern, den vielen Interessierten, den Sammlerkollegen und allen, die uns an unserem Stand besucht haben. Leider war die Zeit für Gespräche viel zu kurz, es reichte gerade, einigen Kontakten aus dem WWW endlich auch ein Gesicht zuordnen zu können. Vielen Dank für die vielen freundlichen Worte und Kontakte!

Fazit: Ein tolles, gut organisiertes Event in einmaligem Ambiente.

Selbst der WDR war vor Ort und hat einige Interviews geführt und auch eine eigene, schöne Fotostrecke aufgenommen. Da meine Medienerfahrung eher klein ist, habe ich das Interview meinem Mädel überlassen, siehe Bild 9: http://www1.wdr.de/themen/raritaetenmarkt-100.html

Auf Wiedersehen im nächsten Jahr!

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Anzünder und Abschneider

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Was wie die Beschreibung für dunkle Gestalten klingt, ist in Wirklichkeit altes Zubehör aus einem Zigarrenladen. Zu dem elektrischen Zigarrenanzünder (  http://www.schilderjagd.de/anzuender/ ) habe ich noch einen Abschneider bekommen. Das lustige Kerlchen besteht aus Bakelit, wenn man auf seinen Hut drückt, bewegt sich in seinem Mund die Schneide nach unten. Die Beiden dürfen jetzt nebeneinander stehen und auf Kundschaft warten…

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Danke.

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Gestern habe ich die norddeutsche Tiefebene verlassen und mich in das Großstadtgetümmel nach HH begeben, um einer netten Einladung zu einem privaten Sammlertreffen zu folgen. An dieser Stelle meinen Dank an den Veranstalter, der wieder keine Mühen gescheut hatte und uns einen netten Abend in gemütlicher Atmosphäre ermöglicht hat. Es wurde angeregt gefachsimpelt, gelacht und gehandelt, das eine oder andere Schätzchen wechselte den Besitzer. Ein ausführlicher Bericht des Gastgebers wird wohl noch folgen, deshalb will ich hier nicht vorgreifen, sondern nur meine schöne Beute präsentieren. Kathreiner im Kleinformat, kratzerfrei, nur minimale Eckschäden oben (danke Kollege!), Haltfest mit der Hand in perfektem Glanz mit nur einem Eckchen, Dietzsch Würstchen und ein lang von mir gehegter Traum, die Thagamann-Figur in sehr schönem Zustand (danke Norbert!). Es war unglaublich, was alles aufgefahren wurde von Pappen über Blechschilder, Figuren, Türschildern bis zu Highend-Traumschildern. Das muss ich erst mal in Ruhe verarbeiten… Vielen Dank an alle Beteiligten für den tollen Abend!

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Ceretan

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Passend zum Beitrag „Der Garnichtschildersammler“ hier meine alte Ceretan-Dame. Wenn diese überhaupt mal auftauchen, sind sie oft verblichen. Mit meiner habe ich Glück…
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Nix dolles.

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Heute war hier gutes Flohmarktwetter. Also los, rein in die Blechkiste und hingescheppert. Die Beute fiel mager aus, aber bekanntlich ist ja der Weg das Ziel. Eine Grimm & Triepel-Dose „Ladytwist“ und eine kleine Automatendose von Kant. Immerhin. Aber was um Himmels Willen ist eine Napolitainsform? Und Backfisch-Schokolade, ob das schmeckt?

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◙ Troll Semmelbriketts ◙

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Mancher wird diese Troll-Schilder kennen. Der Casanova des kleinen Mannes. Oder doch nicht? Irgendwas ist bei diesem hier anders… Hat das nicht sonst immer schwarze und rote Schrift?

http://www.schilderjagd.de/troll-semmel-briketts-oder-die-kleine-sammlerwelt/

Ja. Dieses hier aber nicht, da ist sie braun. Warum, bleibt zunächst rätselhaft, bislang kenne ich kein zweites davon. Egal, ich finde es ganz schön so, wie es ist. Fast dreidimensional. ©

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ADA-ADA Schuhe zu haben.

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Heute und hier biete ich Euch ein ADA-ADA Emailschild an, Pyro-Email Boos&Hahn, Deutschland um 1930, 48x98cm. Recht guter Gesamtzustand, zwei kleine, ältere Übermalungen in der Fläche (siehe Foto), kleinere Ausbesserungen am abgekanteten Rand. Ein paar Kratzer im Bereich der Schrift unten, ansonsten schön glänzende Oberfläche. Preisvorstellung ist 350€, Versand ist möglich. Bitte um Angebote hier oder unter reklamewolf@gmx.de

Weitere Bilder gern jederzeit auf Wunsch.

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Entscheidungshilfe

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Hallo,

mehr und mehr wird eingepackt und aussortiert für die Börse in Essen. Auch einer der beiden mechanischen Schaufensteraufsteller soll mit. Beide funktionieren, der Linke ist älter und hat ein Uhrwerk, mit dessen Hilfe dann der Zeiger über den Zehen hin- und herschwingt. Der Rechte ist elektrisch angetrieben, die Hände mit dem Pflaster senken sich und „kleben“ es auf den Fuß, wenn sie wieder nach oben gehen, ist das Hühnerauge wie von Geisterhand verschwunden. Aber von welchem der Beiden trenne ich mich? Was meint Ihr?
Links? Rechts? Beide? Keiner?
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Papperlapapp.

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Beim Zusammenstellen für die Raritätenbörse in Essen fiel mir erst wieder auf, was sich im Laufe der Zeit so alles angesammelt hat. Plötzlich tauchen kleine Schätze wieder auf, so wie diese schöne Persilpappe in 58x84cm. Über 30 Pappen sind in die Verkaufskiste gewandert, aber die schöne Persildame bleibt wohl vorerst hier. Lieber nicht mehr in der Kiste herumkramen, sonst werde ich schwach und stelle noch alles zurück… :-)

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Marco Polo Tee

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Marco Polo Tee, 33x49cm, Ferro Email Robert Dold, Deutschland um 1930. Angenehmes Küchenformat, schöne Farben. Rechts habe ich ein Fehlstück ergänzt (siehe Bilder), ansonsten sehr gute Substanz. Wer es haben möchte, kann es für kleines Geld bekommen: 110€ plus Versand. Kontaktaufnahme bitte hier oder unter reklamewolf@gmx.de   

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Kleine braune Kuchen.

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Heute eine schöne Dose bekommen. „Handelsgesellschaft Produktion“ aus Hamburg, Jugendstil um 1900/1910. Ist die nicht schön? Die abgebildete junge Dame (?) balanciert ein Brot auf dem Kopf. Wenn das nicht geradezu übermütig und ungewöhnlich ist…

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○ Bilz-Brause ○

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Freue mich über einen schönen Neuzugang: Bilz-Brause um 1905, 50x25cm, Titan Email Emaillierwerk Peters, Elberfeld.

  Der Naturheilkundler Friedrich Eduard Bilz erfindet 1902 ein Erfrischungsgetränk, die Bilz Brause. 1905 wird daraus unter Franz Hartmann Sinalco, dies mittels eines Wettbewerbes. Aus der Bilz Brause wurde also Sinalco, aus dem Lateinischen „sine alcohole“ – ohne Alkohol.

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Messe in Herning im Messezentrum Dänemarks. Fotostrecke

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Heute viel zu früh das wärmende Bett verlassen. Raus aus der Wohnwabe, rein in´s Auto und ab in den Norden nach Herning in Dänemark. Dort findet zweimal im Jahr eine Antik- und Trödelmesse im dortigen Messezentrum statt, einmal im März und einmal im November. Auch die Oldtimerszene wird dort bedient, in einigen Hallen findet gleichzeitig der “Stumpemarked” statt, mit einem riesigen Angebot an Teilen und kompletten Fahrzeugen. Auch die Reklamefreaks kommen auf ihre Kosten, das Angebot ist groß, wobei viele Teile natürlich aus dem skandinavischen Bereich kommen. Hier eine kleine Fotostrecke, viel Spaß beim Betrachten:
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Nærum skiltetræf

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Am 11. April findet wieder das Schildersammlertreffen in Nærum (bei Kopenhagen) in Dänemark statt. Der Eintritt ist kostenlos, jeder ist willkommen, Schilder zu kaufen, zu tauschen oder zu verkaufen. Hier ein kleiner Einblick: http://skiltesamler.dk/samlertr-f.html

Klublokal Dansk Veteranbil Klub, Nærum Hovedgade 3, 1. sal, 2850 Nærum

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Hier noch die Fotostrecke von 2013:  http://2013.skiltesamler.dk/#!home

Beute von heute.

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Was für ein Tag. Heute ein Eos im Traumzustand bekommen, minimaler Randschaden oben, kleine Schraublochschäden, ansonsten kratzerfreier Traumzustand. Torpedo Email Frankfurter Emaillirwerke um 1910, 45x45cm. Hochglanz.

Das kleine Blech haben wir heute aus Herning in Dänemark mitgebracht, ebenfalls etwa 1910, kratzerfreier, farbfroher Zustand. Geworben wurde für eine Umzugsfirma mit Pferd und Wagen. Sogar die kleinen Abstandshalter aus Kork kleben noch auf dem Blech, diese verhinderten das Zusammenkleben der einzelnen Blechschilder.

Bilder von der Messe heute weiter oben…

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Flaschenbier

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Nach all den Rüger Hansi´s, Eljen Josetti und den vielen anderen Highlights mal wieder was zum Erden und wieder Runterkommen. Schöner, kleiner Streifen in 10x40cm „Flaschenbier“, Pyro-Email Boos&Hahn. War ungeputzt für kleines Geld in der Bucht, trotzdem hatten sich schon ein paar Zeitgenossen mit Preisvorschlägen versucht… da habe ich es gekauft. Und geputzt. Wunderbare Schrift, nun kommt es in die Küche.
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Auch kein Highlight…

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Reviersteiger hat Recht. Noch ist absolut nicht die Zeit für gute Fänge, jedenfalls nicht bei uns im hohen Norden. Eher für Gimmicks. Heutiger Flohmarktfund: Ein Karton mit etwa 50 Reklamekugelschreibern. Geworben wurde für ein regionales Reiseunternehmen. Wenn man den Kugelschreiber kippt, „fährt“ der Bus darin hin und her. Diese Art Kulis waren früher sehr beliebt, da gab es welche mit Bikinimädchen, ich erinnere mich genau. Wenn man den Kugelschreiber kippte, zog… aber das interessiert sicher keinen. Oder? :-)

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Dr. Klopfer Maccaroni

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Wie unvollständig ein Schild aussieht, wenn auch nur eine einzige Ecke fehlt, sieht man sehr schön an diesem Beispiel. Dr. Klopfer Maccaroni, 33x50cm, Emaillierwerk Peters, Elberfeld. Habe dem alten Doc Klopfer seine fehlende Ecke ergänzt, ihn etwas poliert, ansonsten so belassen.

Mit freundlicher Genehmigung des Besitzers.

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Süße Düfte… himmlischer Geschmack!

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Es gibt noch andere schöne Sachen aus Emaille. Es gibt sogar Sammler, die nur und ausschließlich diese Schrippenschalen sammeln. Bei mir sind die zwar „nur“ schöner Beifang, aber deswegen nicht weniger dekorativ. Da diese ansonsten schlecht zu präsentieren sind, stelle ich sie in der Küche aufrecht an die Wand gelehnt auf den Küchentresen. Dann erfüllen sie zwar keine Funktion, sehen aber gut aus…

P.S. Stelle gerade fest, daß dies mein 400. Beitrag ist. Kinners, wie die Zeit vergeht…

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▲▼▲ Baumberger Weck komplett ▲▼▲

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Nach langem Suchen zwei Gläser aus der Weck-Frühzeit bekommen, dazu die wohl älteste Weck-Saftflasche. Jetzt ist das Baumberger-Trio komplett, fehlt eigentlich nur noch das Schild dazu. Würde eines gegen die Flaschen und Gläser eintauschen… :-) Das Wort „Einwecken“ ging sehr schnell in den Sprachgebrauch über und wurde bereits 1907 in den Duden aufgenommen.

Johann Carl Weck gründete seine Firma J. Weck u. Co. 1900 in Öflingen. Die Gläser und die Flaschen waren nach heutigem Maßstab aufwändig hergestellt, die Flasche besitzt einen Glasstopfen, Gläser und Flaschen waren oben plan geschliffen. Wenn man vor dem Baumberger-Weck steht, sieht man genau diese Flasche darauf abgebildet rechts im Hintergrund, davor stehen diese Gläser mit dem nach oben verjüngten Glasdeckel. Das Schild datiert etwa 1913. Wer hat bloß diese Gläser und Flaschen durch zwei Kriege gerettet?
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◄­█► Sidi-Gaslicht ◄█►

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Der Cellofix- oder Sidi-Elefant, Gladiator Email Schulze&Wehrmann, Elberfeld. 40x30cm, um 1920. Warum nur sind diese Teile eigentlich immer so abgerockt, man sieht eigentlich kaum jemals ein richtig gutes Exemplar. Woran liegt das? Waren die von der Oberflächenqualität her von Anfang an schlechter gemacht? Hat jemand von Euch ein richtig gutes Exemplar?

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Mordhorst

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Heute mal ein Minifund vom Flohmarkt, eine alte Bügelflasche um 1900 aus meiner Heimatstadt, gefunden bei Baggerarbeiten. Diese Flaschen tauchen nur noch sehr selten auf. Damals gab es in Husum eine Weinhandlung, betrieben von den Gebrüdern Mordhorst. Offensichtlich wurde damals dort auch Bier verkauft. Die Ansicht des Hauses stammt von 1907, die Flasche dürfte ebenfalls aus dieser Zeit stammen. Das Haus steht heute noch, wenn auch stark verändert.

Unverkäufliches Eigentum – Fremde Füllung verboten  

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Stark geblieben.

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Heute zum Antikmarkt in Rendsburg gewesen. Eigentlich rechnet man dort nur mit „richtigen“ Antiquitäten, Reklame taucht eher selten auf. Heute jedoch: An einem Stand eine schwere, englische Teeplanke, trefferfrei, flach. Der Verkäufer rief 180 dafür auf, sicher noch verhandelbar. Dann, am anderen Ende der Halle, ein Pappkamerad von Brinkmann. Bei dem wurde ich dann fast schwach, besann mich aber der etwa dreissig anderen Pappen, die bei mir ein lichtloses Dasein führen. Der Preis war durchaus fair, 70 Euros rief der Verkäufer dafür auf. Wenn ich mir den englisch angehauchten Dandy jetzt so anschaue, tut es mir fast ein wenig leid, daß ich ihn stehenliess…

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Mikado Waschblau

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Nicht nur Reviersteiger war klammheimlich in der e-Bucht aktiv und hat gefischt. Auch ich habe ein kleines Blechteil erjagt: Pick´s Mikado Waschblau, etwa 25x25cm groß. Der Wäsche wurde damit ein feiner Blaustich verabreicht als Komplementärfarbe zum „Gilb“, dadurch erschien diese wieder optisch weiß. Das Zeug konnte sogar als Pigment in Farbe gemischt werden, wie man auf der abgebildeten Dose lesen kann. Das Schild hat nicht etwa Marmoroptik, sondern noch Reste des Einwickelpapieres darauf. Wie kriege ich die runter? Olivenöl?

 http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4scheblau
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