Archiv für den Autor: Wolf

Anzünder und Abschneider

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Was wie die Beschreibung für dunkle Gestalten klingt, ist in Wirklichkeit altes Zubehör aus einem Zigarrenladen. Zu dem elektrischen Zigarrenanzünder (  http://www.schilderjagd.de/anzuender/ ) habe ich noch einen Abschneider bekommen. Das lustige Kerlchen besteht aus Bakelit, wenn man auf seinen Hut drückt, bewegt sich in seinem Mund die Schneide nach unten. Die Beiden dürfen jetzt nebeneinander stehen und auf Kundschaft warten…

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Danke.

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Gestern habe ich die norddeutsche Tiefebene verlassen und mich in das Großstadtgetümmel nach HH begeben, um einer netten Einladung zu einem privaten Sammlertreffen zu folgen. An dieser Stelle meinen Dank an den Veranstalter, der wieder keine Mühen gescheut hatte und uns einen netten Abend in gemütlicher Atmosphäre ermöglicht hat. Es wurde angeregt gefachsimpelt, gelacht und gehandelt, das eine oder andere Schätzchen wechselte den Besitzer. Ein ausführlicher Bericht des Gastgebers wird wohl noch folgen, deshalb will ich hier nicht vorgreifen, sondern nur meine schöne Beute präsentieren. Kathreiner im Kleinformat, kratzerfrei, nur minimale Eckschäden oben (danke Kollege!), Haltfest mit der Hand in perfektem Glanz mit nur einem Eckchen, Dietzsch Würstchen und ein lang von mir gehegter Traum, die Thagamann-Figur in sehr schönem Zustand (danke Norbert!). Es war unglaublich, was alles aufgefahren wurde von Pappen über Blechschilder, Figuren, Türschildern bis zu Highend-Traumschildern. Das muss ich erst mal in Ruhe verarbeiten… Vielen Dank an alle Beteiligten für den tollen Abend!

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Ceretan

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Passend zum Beitrag “Der Garnichtschildersammler” hier meine alte Ceretan-Dame. Wenn diese überhaupt mal auftauchen, sind sie oft verblichen. Mit meiner habe ich Glück…
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Nix dolles.

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Heute war hier gutes Flohmarktwetter. Also los, rein in die Blechkiste und hingescheppert. Die Beute fiel mager aus, aber bekanntlich ist ja der Weg das Ziel. Eine Grimm & Triepel-Dose “Ladytwist” und eine kleine Automatendose von Kant. Immerhin. Aber was um Himmels Willen ist eine Napolitainsform? Und Backfisch-Schokolade, ob das schmeckt?

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◙ Troll Semmelbriketts ◙

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Mancher wird diese Troll-Schilder kennen. Der Casanova des kleinen Mannes. Oder doch nicht? Irgendwas ist bei diesem hier anders… Hat das nicht sonst immer schwarze und rote Schrift?

http://www.schilderjagd.de/troll-semmel-briketts-oder-die-kleine-sammlerwelt/

Ja. Dieses hier aber nicht, da ist sie braun. Warum, bleibt zunächst rätselhaft, bislang kenne ich kein zweites davon. Egal, ich finde es ganz schön so, wie es ist. Fast dreidimensional. ©

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ADA-ADA Schuhe zu haben.

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Heute und hier biete ich Euch ein ADA-ADA Emailschild an, Pyro-Email Boos&Hahn, Deutschland um 1930, 48x98cm. Recht guter Gesamtzustand, zwei kleine, ältere Übermalungen in der Fläche (siehe Foto), kleinere Ausbesserungen am abgekanteten Rand. Ein paar Kratzer im Bereich der Schrift unten, ansonsten schön glänzende Oberfläche. Preisvorstellung ist 350€, Versand ist möglich. Bitte um Angebote hier oder unter reklamewolf@gmx.de

Weitere Bilder gern jederzeit auf Wunsch.

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Entscheidungshilfe

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Hallo,

mehr und mehr wird eingepackt und aussortiert für die Börse in Essen. Auch einer der beiden mechanischen Schaufensteraufsteller soll mit. Beide funktionieren, der Linke ist älter und hat ein Uhrwerk, mit dessen Hilfe dann der Zeiger über den Zehen hin- und herschwingt. Der Rechte ist elektrisch angetrieben, die Hände mit dem Pflaster senken sich und “kleben” es auf den Fuß, wenn sie wieder nach oben gehen, ist das Hühnerauge wie von Geisterhand verschwunden. Aber von welchem der Beiden trenne ich mich? Was meint Ihr?
Links? Rechts? Beide? Keiner?
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Papperlapapp.

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Beim Zusammenstellen für die Raritätenbörse in Essen fiel mir erst wieder auf, was sich im Laufe der Zeit so alles angesammelt hat. Plötzlich tauchen kleine Schätze wieder auf, so wie diese schöne Persilpappe in 58x84cm. Über 30 Pappen sind in die Verkaufskiste gewandert, aber die schöne Persildame bleibt wohl vorerst hier. Lieber nicht mehr in der Kiste herumkramen, sonst werde ich schwach und stelle noch alles zurück… :-)

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Marco Polo Tee

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Marco Polo Tee, 33x49cm, Ferro Email Robert Dold, Deutschland um 1930. Angenehmes Küchenformat, schöne Farben. Rechts habe ich ein Fehlstück ergänzt (siehe Bilder), ansonsten sehr gute Substanz. Wer es haben möchte, kann es für kleines Geld bekommen: 110€ plus Versand. Kontaktaufnahme bitte hier oder unter reklamewolf@gmx.de   

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Kleine braune Kuchen.

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Heute eine schöne Dose bekommen. “Handelsgesellschaft Produktion” aus Hamburg, Jugendstil um 1900/1910. Ist die nicht schön? Die abgebildete junge Dame (?) balanciert ein Brot auf dem Kopf. Wenn das nicht geradezu übermütig und ungewöhnlich ist…

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○ Bilz-Brause ○

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Freue mich über einen schönen Neuzugang: Bilz-Brause um 1905, 50x25cm, Titan Email Emaillierwerk Peters, Elberfeld.

  Der Naturheilkundler Friedrich Eduard Bilz erfindet 1902 ein Erfrischungsgetränk, die Bilz Brause. 1905 wird daraus unter Franz Hartmann Sinalco, dies mittels eines Wettbewerbes. Aus der Bilz Brause wurde also Sinalco, aus dem Lateinischen „sine alcohole“ – ohne Alkohol.

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Messe in Herning im Messezentrum Dänemarks. Fotostrecke

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Heute viel zu früh das wärmende Bett verlassen. Raus aus der Wohnwabe, rein in´s Auto und ab in den Norden nach Herning in Dänemark. Dort findet zweimal im Jahr eine Antik- und Trödelmesse im dortigen Messezentrum statt, einmal im März und einmal im November. Auch die Oldtimerszene wird dort bedient, in einigen Hallen findet gleichzeitig der “Stumpemarked” statt, mit einem riesigen Angebot an Teilen und kompletten Fahrzeugen. Auch die Reklamefreaks kommen auf ihre Kosten, das Angebot ist groß, wobei viele Teile natürlich aus dem skandinavischen Bereich kommen. Hier eine kleine Fotostrecke, viel Spaß beim Betrachten:
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Nærum skiltetræf

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Am 11. April findet wieder das Schildersammlertreffen in Nærum (bei Kopenhagen) in Dänemark statt. Der Eintritt ist kostenlos, jeder ist willkommen, Schilder zu kaufen, zu tauschen oder zu verkaufen. Hier ein kleiner Einblick: http://skiltesamler.dk/samlertr-f.html

Klublokal Dansk Veteranbil Klub, Nærum Hovedgade 3, 1. sal, 2850 Nærum

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Hier noch die Fotostrecke von 2013:  http://2013.skiltesamler.dk/#!home

Beute von heute.

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Was für ein Tag. Heute ein Eos im Traumzustand bekommen, minimaler Randschaden oben, kleine Schraublochschäden, ansonsten kratzerfreier Traumzustand. Torpedo Email Frankfurter Emaillirwerke um 1910, 45x45cm. Hochglanz.

Das kleine Blech haben wir heute aus Herning in Dänemark mitgebracht, ebenfalls etwa 1910, kratzerfreier, farbfroher Zustand. Geworben wurde für eine Umzugsfirma mit Pferd und Wagen. Sogar die kleinen Abstandshalter aus Kork kleben noch auf dem Blech, diese verhinderten das Zusammenkleben der einzelnen Blechschilder.

Bilder von der Messe heute weiter oben…

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Flaschenbier

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Nach all den Rüger Hansi´s, Eljen Josetti und den vielen anderen Highlights mal wieder was zum Erden und wieder Runterkommen. Schöner, kleiner Streifen in 10x40cm “Flaschenbier”, Pyro-Email Boos&Hahn. War ungeputzt für kleines Geld in der Bucht, trotzdem hatten sich schon ein paar Zeitgenossen mit Preisvorschlägen versucht… da habe ich es gekauft. Und geputzt. Wunderbare Schrift, nun kommt es in die Küche.
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Auch kein Highlight…

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Reviersteiger hat Recht. Noch ist absolut nicht die Zeit für gute Fänge, jedenfalls nicht bei uns im hohen Norden. Eher für Gimmicks. Heutiger Flohmarktfund: Ein Karton mit etwa 50 Reklamekugelschreibern. Geworben wurde für ein regionales Reiseunternehmen. Wenn man den Kugelschreiber kippt, “fährt” der Bus darin hin und her. Diese Art Kulis waren früher sehr beliebt, da gab es welche mit Bikinimädchen, ich erinnere mich genau. Wenn man den Kugelschreiber kippte, zog… aber das interessiert sicher keinen. Oder? :-)

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Dr. Klopfer Maccaroni

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Wie unvollständig ein Schild aussieht, wenn auch nur eine einzige Ecke fehlt, sieht man sehr schön an diesem Beispiel. Dr. Klopfer Maccaroni, 33x50cm, Emaillierwerk Peters, Elberfeld. Habe dem alten Doc Klopfer seine fehlende Ecke ergänzt, ihn etwas poliert, ansonsten so belassen.

Mit freundlicher Genehmigung des Besitzers.

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Süße Düfte… himmlischer Geschmack!

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Es gibt noch andere schöne Sachen aus Emaille. Es gibt sogar Sammler, die nur und ausschließlich diese Schrippenschalen sammeln. Bei mir sind die zwar “nur” schöner Beifang, aber deswegen nicht weniger dekorativ. Da diese ansonsten schlecht zu präsentieren sind, stelle ich sie in der Küche aufrecht an die Wand gelehnt auf den Küchentresen. Dann erfüllen sie zwar keine Funktion, sehen aber gut aus…

P.S. Stelle gerade fest, daß dies mein 400. Beitrag ist. Kinners, wie die Zeit vergeht…

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▲▼▲ Baumberger Weck komplett ▲▼▲

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Nach langem Suchen zwei Gläser aus der Weck-Frühzeit bekommen, dazu die wohl älteste Weck-Saftflasche. Jetzt ist das Baumberger-Trio komplett, fehlt eigentlich nur noch das Schild dazu. Würde eines gegen die Flaschen und Gläser eintauschen… :-) Das Wort “Einwecken” ging sehr schnell in den Sprachgebrauch über und wurde bereits 1907 in den Duden aufgenommen.

Johann Carl Weck gründete seine Firma J. Weck u. Co. 1900 in Öflingen. Die Gläser und die Flaschen waren nach heutigem Maßstab aufwändig hergestellt, die Flasche besitzt einen Glasstopfen, Gläser und Flaschen waren oben plan geschliffen. Wenn man vor dem Baumberger-Weck steht, sieht man genau diese Flasche darauf abgebildet rechts im Hintergrund, davor stehen diese Gläser mit dem nach oben verjüngten Glasdeckel. Das Schild datiert etwa 1913. Wer hat bloß diese Gläser und Flaschen durch zwei Kriege gerettet?
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◄­█► Sidi-Gaslicht ◄█►

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Der Cellofix- oder Sidi-Elefant, Gladiator Email Schulze&Wehrmann, Elberfeld. 40x30cm, um 1920. Warum nur sind diese Teile eigentlich immer so abgerockt, man sieht eigentlich kaum jemals ein richtig gutes Exemplar. Woran liegt das? Waren die von der Oberflächenqualität her von Anfang an schlechter gemacht? Hat jemand von Euch ein richtig gutes Exemplar?

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Mordhorst

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Heute mal ein Minifund vom Flohmarkt, eine alte Bügelflasche um 1900 aus meiner Heimatstadt, gefunden bei Baggerarbeiten. Diese Flaschen tauchen nur noch sehr selten auf. Damals gab es in Husum eine Weinhandlung, betrieben von den Gebrüdern Mordhorst. Offensichtlich wurde damals dort auch Bier verkauft. Die Ansicht des Hauses stammt von 1907, die Flasche dürfte ebenfalls aus dieser Zeit stammen. Das Haus steht heute noch, wenn auch stark verändert.

Unverkäufliches Eigentum – Fremde Füllung verboten  

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Stark geblieben.

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Heute zum Antikmarkt in Rendsburg gewesen. Eigentlich rechnet man dort nur mit “richtigen” Antiquitäten, Reklame taucht eher selten auf. Heute jedoch: An einem Stand eine schwere, englische Teeplanke, trefferfrei, flach. Der Verkäufer rief 180 dafür auf, sicher noch verhandelbar. Dann, am anderen Ende der Halle, ein Pappkamerad von Brinkmann. Bei dem wurde ich dann fast schwach, besann mich aber der etwa dreissig anderen Pappen, die bei mir ein lichtloses Dasein führen. Der Preis war durchaus fair, 70 Euros rief der Verkäufer dafür auf. Wenn ich mir den englisch angehauchten Dandy jetzt so anschaue, tut es mir fast ein wenig leid, daß ich ihn stehenliess…

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Mikado Waschblau

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Nicht nur Reviersteiger war klammheimlich in der e-Bucht aktiv und hat gefischt. Auch ich habe ein kleines Blechteil erjagt: Pick´s Mikado Waschblau, etwa 25x25cm groß. Der Wäsche wurde damit ein feiner Blaustich verabreicht als Komplementärfarbe zum “Gilb”, dadurch erschien diese wieder optisch weiß. Das Zeug konnte sogar als Pigment in Farbe gemischt werden, wie man auf der abgebildeten Dose lesen kann. Das Schild hat nicht etwa Marmoroptik, sondern noch Reste des Einwickelpapieres darauf. Wie kriege ich die runter? Olivenöl?

 http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4scheblau
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ADA-ADA Schuhe

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Wer kennt noch den Spruch von früher: “Lass uns mal Ada-Ada gehen”. Was soviel bedeutete wie “lasse uns mal spazierengehen”. Ob das von diesem Schuh kam?

Die Firma wurde 1900 gegründet, 1937 im Zuge der “Arisierung” enteignet. Die Inhaber konnten glücklicherweise in die USA auswandern.

Ada-Ada Schuhe, 48×98, schabloniert und lithografiert, Pyro-Email, geschätzt um 1930.

Oder passend zum Thema der letzten Tage: Jeder zieht sich den Schuh an, der ihm passt.  😉

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Hudora

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Was es früher alles gab… Da gab es Rollschuhe, Schlittschuhe, Gleitschuhe. Wer selbst als Kind auf Rollschuhen unterwegs war, kann sich vielleicht an den ohrenbetäubenden Krach erinnern, den die Dinger auf der Straße machten. Auf dem Flohmarkt gefunden: Die passenden, originalen Rollschuhe zum Pappaufsteller.
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Torpedo ☼ Das Juwel ☼

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Nun, wo sich die Gemüter wieder etwas abgekühlt haben, ein farblich passendes Schild mit viel kühlem Weiss. Eigentlich häufiger zu finden, aber in diesem schönen Zustand doch schon wieder seltener. Torpedo in 50x25cm, um 1920, ungehangen, noch mit Eigentumszettel von Fichtel&Sachs auf der Rückseite. Da ich außer dem Meister-Rad ansonsten keine Fahrradschilder habe , wird das gute Stück beizeiten weitergereicht oder eingetauscht.

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http://de.wikipedia.org/wiki/Torpedo-Freilaufnabe

Garantol

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Angeregt durch mehlsack´s Beiträge über Pappschilder habe ich auch mal wieder in meine Pappecke geschaut zum Thema Frischhaltung. Eier länger zu lagern war damals ein Problem. Deshalb konnte man diese in Wasser mit einem Konservierungsmittel einlegen (hier Garantol), um sie länger haltbar zu machen. Bis zu einem Jahr lang… Ob ich davon noch gern probiert hätte? Rülps… Andererseits kenne ich das “Einwecken” auch noch von früher. So konservierte Lebensmittel hielten tatsächlich jahrelang, Reihen solcher Gläser standen bei uns im Keller.
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◄ VIM putzt Alles ►

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Kürzlich konnte ich ein VIM im handlichen Format von 25x40cm ergattern. Der Zustand erwies sich nach dem Putzen und Polieren als durchaus erfreulich und besser als erwartet. Die Machart ähnelt der anderer Schilder aus dieser frühen Zeit, schwerer und flacher Träger, relativ kleines Format wie etwa beim Blendol. Dieses Exemplar trägt auf der Dose noch die englische Herstellerangabe “Sunlight Seifenfabrik”. Das macht die zeitliche Eingrenzung einfacher, es handelt sich hier um die wohl älteste Ausführung dieses Schildes, einzuordnen um etwa 1905, Frankfurter Emaillirwerke. Spätere Ausführungen tragen auf der abgebildeten Dose den Schriftzug “Sunlicht Seifenfabrik”, dann ab 1914 “Neue Sunlichtgesellschaft von 1914″. Wer sich für die Firmengeschichte interessiert, wird hier fündig:

 http://www.albert-gieseler.de/dampf_de/firmen1/firmadet10101.shtml

Alles in Allem ein frühes Zeugnis der Emaillierkunst in der Reklame, das Freude macht!

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Weck´s Saftladen

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Beim Hofnar das erste Mal gesehen, alte Weck Saftflaschen zum Einkochen von Säften, jeweils 0,5l groß. Die schönen Dinger musste ich unbedingt auch haben, also Augen auf beim Flaschenkauf. Schöne Ergänzung zum Weck-Schild, das momentan noch zur Schönheitskur ist. Augenscheinlich sind diese Teile relativ selten und wurden damals weitaus weniger gekauft als die bekannten Weckgläser. Für den Saft konnte man schließlich auch Vater´s Schnapsflasche verwenden, denn die war umsonst. Und man(n) durfte sie vorher leeren…
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Hier noch ein kleines Update (26.02.2015): Diese schönen Flaschen sind neu dazugekommen. Weck Saftflaschen für 0,75l mit geschliffenem Glasstöpsel. Wer sich das berühmte Otto Baumberger Weck-Schild von 1913 ansieht, entdeckt diese Flasche darauf rechts hinten.
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Madaus Honiglebertran

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Bitte, bitte, liebe Mutti, gib mir Honiglebertran Madaus.

Vor kurzem aus der Bucht gefischt, ungeputzt, Ecken großzügig übermalt, die verwendete Farbe dazu vergilbt von durchrauchten Nächten. Nach dem Putzen erwies sich das Mädchen dann als ganz passabel, zur Belohnung habe ich ihr noch ein wenig das Mützchen aufgefrischt. Nun freut sie sich wieder auf das nächste Löffelchen mit Lebertran, auch wenn sich mir dabei noch heute der Magen umdreht…

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Burger Museum

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Angeregt durch microsammlers Hinweis auf das schöne Kaufmannsmuseum in Haslach wollte ich Euch nochmal das Burger Museum vorstellen. Hier ist nicht nur ein Kaufmannsladen der 20er Jahre untergebracht, sondern auch eine alte Sattlerei, ein Frisörladen der 50er Jahre, eine alte Zahnarztpraxis der 20er, eine komplette alte Apotheke und vieles mehr. Sollte es Euch einmal nach Burg in Dithmarschen verschlagen, unbedingt einen Museumsbesuch einplanen, es lohnt sich. Hier ein Blick in den Kaufmannsladen mit virtuellem 360°-Rundgang (dazu beim 360°-Rundgang am linken Bildrand den Museumsbereich auswählen). Man beachte den blauen Thaga-Mann und die Thaga-Figur. Auch ein Gerät zum Wiederverschliessen von Konserven und ein Petroleumfass fehlen nicht. Viel Spaß:

http://www.burger-museum.de/der_kaufmann.htm

Anzünder?

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Hallo, habe vor einiger Zeit dieses lustige kleine Kerlchen gekauft. Meine Vermutung ist, daß es sich um einen elektrisch betriebenen Zigarettenanzünder handelt, wie er in Tabakläden früher auf dem Tresen gestanden hat. Die Figur ist aus massivem Metall hergestellt, auf einem marmorierten Holzsockel montiert und etwa 10cm hoch. Über einen Drucktaster am Hinterkopf wird ein oben im Kopf befindliches Heizelement betrieben. Habe das aber bislang nicht ausprobieren können, da der originale, am Kabel befestigte Bakelitstecker nicht mehr in heutige Steckdosen passt. Wer kennt diese Art von Anzündern oder kann Näheres dazu sagen?
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Glaser´s Wochencichorie

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Ganz und gar schnuckelig, handliches 25x50cm-Format, dick schabloniert, Glaser´s Wochencichorie in Portionen. Kannte ich bislang nicht, scheint auch eher selten zu sein. Ein schöner Fang, leider ohne Emaillierwerksangabe. Die Angabe “in Tagesportionen” ist handgepinselt, siehe Detailaufnahme. Persönlich würde ich das schöne Schildchen zwischen 1910 und 1920 einschätzen, weiss es jemand besser?
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So fing es an…

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Nach Emir´s Beitrag mit dem Juno-Deckel habe ich meinen Rechner durchforstet nach alten Fotos. Und tatsächlich. Der Initialfunke. Das Reklamevirus, noch jung und unterschätzt. Das erste Schild. Völlig unspektakulär, Jentsch Bier in gelebtem Zustand. Ansonsten leere Wände…
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Schirmer Kaffee Leipzig

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Hallo Leute, heute mal ein kleines Kaffee-Teil, wenn auch etwas grottig.

Röst-Kaffee Schirmer in 30x40cm, meines Erachtens nach vor dem 1. Weltkrieg. Besonders schön finde ich die fast ♥-förmigen Punkte über “Röst” und “Leipzig”. Hat das jemand von Euch in gut, oder aber überhaupt schon mal gesehen? Dieses hier habe ich in desolatem Zustand gekauft und so weit hergerichtet, daß man es aufhängen kann…
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Hier seht Ihr noch den traurigen Fundzustand des Schildes:
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Wenn der Hahn kräht…

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…bin ich meistens noch so müde, daß mich das nicht interessiert. In diesem Falle war ich aber wach und habe zugeschlagen. Bevor die Beiden sich noch in die Federn kriegen, habe ich sie auf meinen Hof geholt. Jetzt müssen die Perfekt-Sammler und 0er-Perfektionisten mal wegsehen oder weiterscrollen…

Würdet Ihr den Treffer im Weiß beim kleinen Hahn machen lassen? Der große braucht wohl etwas mehr Schönheitspflege, mal schauen, was sich machen lässt.

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Grimm&Triepel

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Immer mal wieder habe ich nach einem halbwegs guten, bezahlbaren Grimm&Triepel Ausschau gehalten. Neulich gab es dann zwei kurz hintereinander in der Bucht. Bei dem Ersten wurde ich überboten, das sollte wohl auch so sein. Dann der Zweite, der auf den ersten Blick wie eine Grotte aussah. Beim näheren Hinsehen dann der Gedanke: Da könnte putztechnisch was gehen! Immer und immer wieder die Bilder angesehen und schließlich gedacht “Augen zu und durch!” Anbei im ersten Bild der Kaufzustand, zweites Bild auf halber Putzstrecke, drittes Bild das Endergebnis. *Glanz*. Freude. So kann das Jahr 2015 weitergehen…
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Beute-Nachtrag 2014

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Hier noch einige Nachträge zur Beute 2014…

Das ist schon erschreckend, was man in einem einzigen Jahr so alles zusammengetragen hat. Erst beim Zusammenstellen merkt man, wie viele Teile es waren. Habe ich das wirklich alles gekauft? Der Selbstbetrug funktioniert also einwandfrei, das steht fest. Nachdem ich mir vorgenommen hatte, nicht mehr so viele Teile zu kaufen, sondern nur noch dann und wann ein einzelnes, schönes Teil, muss ich mir eingestehen, daß ich in dieser Hinsicht völlig versagt habe. Wird das ein Vorsatz für das neue Jahr?

In diesem Sinne allen Schilderverrückten, Beutejägern, Flohmarktsüchtigen und Sammelwütigen einen guten Rutsch in das neue Jahr 2015!

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P.S. Weck und Ray sind z.Zt. noch in Krefeld beim Restaurator.