Blechpest

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BLECHPEST… Das war das Schimpfwort für die ausufernde Reklame der frühen Jahre. Ganze Orte, Fassaden, Landstraßen und sogar Bahnlinien waren zugepflastert mit Reklameschildern. Was für ein Traum. Diverse „Verunstaltungsgesetze“ der Länder erlaubten es den Kommunen, Außenreklame einzuschränken und zu besteuern. Auch damals war man schon kreativ im Erfinden neuer Abgaben, diese nannte man „Ankündigungssteuer“. Preußen führte 1921 entsprechende Gesetze ein, andere Länder folgten, diese Gesetze hatten Bestand bis 1933. Ein schöner Beleg dafür fand sich auf der Rückseite eines alten Blechschildes von etwa 1925, den ich hier mal zeige. Und natürlich auch die Vorderseite…

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7 Gedanken zu „Blechpest

  1. Flori

    Sehr interessante Informationen, dass war mir nicht bekannt, obwohl man sich schon lange mit dem Thema beschäftigt.
    Vielen Dank

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  2. Börse WOHLEN-Dottikon

    Man muss für die damaligen Auffassungen auch etwas Verständnis aufbringen. Es wurde in jener Zeit wirklich alles mit Schildern zugepflastert, wo immer das möglich war; es ist zu vergleichen mit den heutigen Papierplakaten für irgendwelche Veranstaltungen. Es braucht dazu nur ein einziges Exemplar und schon meinen alle, da dürfe jeder Werbung machen.
    Und natürlich, der Staat ist immer gleich zur Stelle, wenn es etwas zum Abzocken gibt. Und schon hat man auch wieder eine Beamtenarbeit mehr, die das administrativ bearbeitet, eintreibt und überwacht.

    Danke für den Bericht!

    Antworten
  3. andreas hanke

    Moin Wolf, schön mal wieder was Interessantes zu lesen, wusst ich bis Dato auch nicht. Dazu noch´nen feines mir unbekanntes Blechle; , heißt für mich „klasse 500ster Beitrag“.
    Besten Dank und Gruß aus Braunschweig
    Andreas

    Antworten

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