Archiv des Autors: Kavalier

Fuchsbrauerei Aalen

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Vorgestern bekam ich unerwartet einen Anruf von einem Arbeitskollegen der schon längere Zeit erkrankt ist. Zuerst dachte ich dass er sich über die Lage beim Arbeitgeber informieren will aber mit meiner Vermutung lag ich weit daneben. Er fing gleich von einem Schild an das er beim neuen Lebensgefährten seiner Ex in einem Regal sah als er seinen Sohn zur Mutter brachte. Angeblich bekam er es sogar von ihm Geschenkt als er erzählte dass er als Kind mit seinem Opa immer zum Rehbratenessen in der Brauereigaststätte weilte. Seiner Aussage nach dachte er sofort an mein Faible und rief mich in letzter Zeit des öfteren an wobei er mich nie erreichen konnte. Als er mir nun das Schild am Telefon beschrieb wurde ich hellhörig traute dem Braten aber noch nicht ganz da man sich als Kollegen doch schon so manchen Jux geleistet hat. Also machten wir gleich für den gestrigen Tag einen Termin fix welchen ich natürlich nicht erwarten konnte. Als ich bei ihm ankam hatte er das Schild sogar für mich so gut wie möglich geputzt. Zum Vorschein kam ein Fuchsbräu Aalen das im Vergleich zu manch anderem Schild aus Aalen nicht alltäglich ist. Es ist 60 x 40 cm groß und im Vergleich zu anderen Schildern in dieser Abmessung doch etwas schwerer. Ich machte meinem inzwischen besten Arbeitskollegen einen Preisvorschlag in dem ich natürlich auch seine aktuelle Lage positiv bewertete und wir waren uns sofort einig. Da ich letztes Jahr schon einige gute Treffer im neuen Jahr hatte hoffe ich natürlich schon auf den Beginn des Jahres 2015 wünsche aber allen Schilderjägern viel Glück im noch jungen neuen Jahr…

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Funde / Neuerrungenschaften 2013

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Da ich in den letzten Tagen etwas Zeit und Urlaub hatte habe ich mich mal wieder dem Jagen und Sammeln zugewandt.

Es fing an Silvester auf einer Scheunenparty an.

Der Gastgeber war ein Jenischer der in x – ter Generation Händler für alles mögliche ist.

Nach etwas verhandeln gab er mir diese Schilder.

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Am interessantesten ist das Schild mit der Aufforderung zum Wettschießen. Es ist ca. 37 x 29 cm groß und sehr schwer. Vermutlich war es mal an einer Schiessbude angebracht.

Desweiteren konnte ich ein paar Schilder an Land ziehen die mir ein bekannter Sammler gab um seine Schulden bei mir zu begleichen.

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Das Hammerbräu und das Adlerbräu war mir bis zu diesem Zeitpunkt völlig unbekannt.

In einem Dorf bei uns auf der Alb lernte ich zufälligerweise einen älteren Mann kennen der einst mit seinem Vater eine Autowerkstatt besaß. Er ließ mich etwas in der alten Werkstatt herumstreunen. Und was ich da fand kann sich auch sehen lassen. Das Ausfahrt Schild habe ich auch noch nie gesehen.

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Jetzt muss ich nur noch die Zeit nehmen und alle Schilder putzen.

Flohmarktfund

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Hallo

Nachdem ich jetzt meinen Flohmarktfund vom gröbsten Schmutz gereinigt habe möchte ich ihn Euch vorstellen und um eine Bewertung von der Teedose und dem Schlüter – Brot bitten. Leider sind die Teile nicht mehr im besten Zustand. Das Schlüter ist von den Frankfurter Emaillir – Werken Neu Isenburg. Von der Dose kenne ich nur ein ähnliches Motiv auf einem Emailschild das demnächst auf der Wormser Börse angeboten wird. Ich habe diese 2 Teile noch nie gesehen und bin deswegen gespannt was Ihr dazu wisst ( Alter, Auflage… ) ?

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Schilderjagd

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Begünstigt dadurch dass mein Schwiegervater und mein Schwager Jäger sind wollte ich auch mal wieder so richtig auf Jagd gehen. Bewaffnet mit meinem  Portemonnaie ( das ich in einem Fall gar nicht brauchte ) zog ich die ganze letzte Woche nach Feierabend los um mir zugetragene Informationen zu überprüfen. Los ging es bei einem Sammler in meiner Stadt , danach in ein paar alte Gaststätten und zu guter letzt auch noch auf einige alte Höfe wovon einer davon eine ehemalige Brauerei war. Was ich so alles zusammentrug ließ mich doch ein wenig staunen. Aber seht selbst auf den Bildern.Alte Bierflaschen mit dazugehörigen Gläsern & Krügen aber auch Blech-, Verkehrs- und Emailschilder gehörten zu meiner Beute ! Das Hauptaugenmerk galt natürlich den Schildern aber die anderen Sachen nahm ich natürlich dankend entgegen. Für die Krüge z.B. muss ich als Gegenleistung mal an die Front. Dorthin gehe ich in diesem Fall wirklich sehr gerne da ich mit der Front eine Entrümpelung auf einem alten Hof meine. Mit etwas Glück kommen da ja manchmal noch richtig tolle Kleinode zu Tage. Zu kämpfen hatte ich vor allem bei der Reinigung der Krüge da diese tlw. ca. 100 Jahre im Schmutz lagen. Aber mit etwas Geduld gelang es mir/uns doch noch die Krüge anschaulich zu bekommen. Der Plattschuß gelang mir aus meiner Sicht mit den ebenfalls ca. 100-järigen erhaben emaillierten Biergläsern und dem steinalten Schlegelbräu Blechschild. So zufrieden war ich nach einer Jagd noch nie nach Hause gekehrt. Erwähnenswert sind auch die alten geprägten Verkehrsschilder die übrigens auch in meiner Stadt hergestellt wurden. Da bei einem Schild die Fahrzeuge vollständig zu sehen sind und bei dem anderen nur die Umrisse würde mich die Bedeutung interessieren. Was meint Ihr dazu ? Vielleicht könnt Ihr mir auch noch was zu dem ur ur uralten etwa 1mm dicken Sofienhof – Blechschild sagen das aus meiner Sicht unerklärlicherweise nach aussen umgebördelt ist.

Sodale und zum Schluss noch an alle die Masterfrage bevor ich jetzt auf unserem hiesigen Weihnachtsmarkt den Fang begieße !

Aus welcher Stadt stamme ich ???

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Flohmarktfund

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Ich habe am Wochenende dieses Emailschild auf dem Flohmarkt gekauft. Da ich es noch nie gesehen habe konnte ich nicht widerstehen und musste es beschlagnahmen. Es ist schabloniert , gewölbt und 60 cm x 40 cm groß. Unten rechts steht : Plakat Eigentum der Firma Gottlob Epple, Mineralölwerke, Stuttgart – Cannstatt – Hamburg.  Kann mir jemand was zu dem Schild sagen ( Hersteller, Alter, Preis, Auflage… ) ?