Warum kein Versand in die Schweiz

Oft ist zu lesen, dass einige Leute keinen Versand in die Schweiz vornehmen. Nun möchte ich aber ein Schild in Schweiz senden und das ist bei der Post verdammt teuer genauso teuer wie nach Neuseeland. 🙂 Aber darum soll es in diesem informativen Artikel (sorry kein Schilderfund diesmal)  nicht gehen, sondern was muss ich beachten bzw. wie muss ich ein Paket deklarieren um alles für den Zoll und die Steuerbehörde richtig zu machen ?? Nicht dass ich nacher noch eine Rechnung von den Eidgenossen bekomme bzw. der Empfänger???

Vielen Dank.

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15 Gedanken zu „Warum kein Versand in die Schweiz

  1. Abzocke

    Blog-Name geändert …

    Ja, die Schweizer Post ist – wie alles andere auch – bei uns sehr sehr teuer! Und ich habe auch schon vom Zollamt einen Brief erhalten, bevor ich die Ware erhielt. Da musste ich dann den Wert der Sendung deklarieren und wenn der entsprechend hoch ist, kommt eine Zollgebühr und die Mehrwertsteuer von 8% hinzu. Das ist in meinen Augen eine staatliche Abzockerei!
    Am besten läuft das Ganze so, wenn Du einen Freund hast, der (z.B.) nach Edenkoben fährt und der es dann einem Schweizer mitgibt. Allerdings muss das vorher abgemacht sein, der Schweizer wird auch nicht gerne Waren mitnehmen, die einen bestimmten Betrag übersteigen …

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  2. michl

    bis zu einem wert von ca 300 franken darf in die schweiz eingeführt werden, wennich richtig informiert bin. was darüber geht muss verzollt werden.
    sollte ein paket ohne angabe des inhaltes und des wertes am zoll kontrolliert werden, kostet allein die kontrolle ungefähr 30 bis 40 franken gebühr. mir ging es so, als ich ein schild auf der zollbehörde abholen sollte. das paket war geöffnet worden. um festzustellen dass es keine 300 franken wert war musste ich dann die bearbeitungsgebühr blechen. hat mcih saumässig geärgert.

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  3. reklamemuseum.ch

    Alles Quatsch! Der Freibetrag gilt nur bei persönlcihem Import, nicht für Sendugnen!
    Wenn man mit einem privaten Kurier (DPD z.B.) versendet, kommen horrende Gebühren auf den Käufer zu (Zollabfertigung).
    Wenn man mit der Deutschen Post versendet, dann ist ab CH Grenze die Schweizer Post zustänidig, die günsitgste Variante, dann kostet die Verzollung den Empfänger min. CHF 13.–s. hier: http://www.post.ch/post-startseite/post-privatkunden/post-empfangen/post-importverzollung.htm
    Zusätzlich kommen MWSt und Zoll, da gibt es KEINEN FREIBETRAG, das muss ab einem Wert von CHF 1.– entrichtet werden.
    Nur Geschenksendungen von im Ausland wohnhaften Privatpersonen an Privatpersonen in der Schweiz sind bis zu einem Warenwert von CHF 100.00 abgabefrei. Im Internet ersteigerte Waren erfüllen diese Bedingungen nicht. Sie sind nach den allgemeinen Vorschriften abgabepflichtig.
    Als Geschenksendung deklarieren kann man das mit dem kleinen grünen Deklarations-Kleber, den Du bei der Deutschen Post kriegst, darauf „Geschenk“ ankreuzen und den Warenwert mit 70.– Euro angeben. Aber Achtung: die Zöllner sind nicht blöd…
    😉
    Ich habe eine Deutsche Adresse, wenn Du willst, schickst du das Ganze dahin, ich schicks dann ab Basel weiter an Deinen Kunden. Ich bin aber ab 1.10. gute 2 Wochen in den Ferien…

    http://www.ezv.admin.ch/zollinfo_privat/zu_beachten/00351/index.html?lang=de

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  4. uwe

    Und nicht vergessen, viele deutsche Banken nehmen noch eine zusätzliche Gebühr bei Überweisungen aus Nicht EU Ländern. Meine (Hypo) verlangt nochmal ordentlich. Das ist einem Schweizer Sammler nur schwer verständlich zu machen, dass ich durch seine Überweisung keine zusätzlichen Kosten möchte.

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  5. reklamemuseum.ch

    Die Kaufkraft des Schweizer Frankens ist in den letzen Monaten dermassen gestigen, dass für uns Einkäufe in Euro unglaublich günstig sind, deshalb der Run auf Deutsche Ebay-Schilder… Das hat sich gestern etwas entschärft:
    http://mobil.stern.de/op/stern/de/ct/detail/wirtschaft/schweiz-zieht-die-notbremse-maerkte-weiter-hochnervoes/1724615/
    Zurück zum Thema:
    Wenn man eine SEPA-Standard Überweisung macht, dann sind die sind die Gebühren nicht sehr hoch. Dafür muss man aber unbedingt die IBAN Nummer des Deutschen Konoinhabers haben, die meisten geben aber nur Konto Nummer und BlZ an!
    Oder PayPal, Du sagst einfach +5% für Deine Kosten.
    Übrigens: der Schweizer Käufer kann im Online-Banking unter „erweiterte Optionen“ angeben, dass sämtliche Gebühren zu seinen Lasten gehen, unbedingt auf diesem Punkt beharren!

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  6. mätu

    hallo zusammen
    hallo zusammen
    ein wesentlicher hacken hat die gschichte mit dem geschenk und dem kleinen grünen kleber…. das schild kann dann nicht zum effektiven wert versichert werden!!!! also wenn ich ein 2’000 euro schild aus deutschland an mich schicken lasse und angekreuzt wird geschenk wert 30 euro, es geknickt ankommt dann gibts eine entschädigung von 30 euro und das porto !!!!!!

    daher beisse ich lieber in den sauren apfel und verzolle die ware, wenn ich dann eine rechnug hätte für die 2000 euro, kann ich die deutsche mwst knappe 20 % zurück verlangen und hier verzollen kommt aufs gleiche an….aber wenn keine mwst abgerechnet wird wirds teuer…..
    ich lasse mir alles an einen kollegen schicken der das packet in deutschland nahe der grenze abhohlt….abhohlt( vielen dank an r…. 🙂 )da gibt es ganz viele geschäfter die das machen… aber auch hier kann der zoll draussen stehen und das ganze belegen lassen.

    der zoll kennt ebay und kennt die suche nach abgelaufenen auktionen…auch wenn als geschnek deklariert und genau das schild gefunden wird…..dann wird der effektive wert abgerechnet…..
    die zöllner sind nicht dumm und echte dedektive…

    gruess mätu

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  7. Abzocke

    Ja es ist mühsam … – was wir Menschen uns selber auferlegen mit den Landesgrenzen!
    Aber nur wegen Ebay wird die Schweiz wohl nicht der EU beitreten … smile …

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  8. Börse Dottikon

    Ja Kai, Du hast Recht, alles ist in Schieflage geraten.
    Und wem haben wir diese Sauce zu verdanken? Politikern wie Jacques Chirac und Helmut Kohl. Von Ökonomie hatten die zwar keinen Dunst, wurden vor dem Euro auch vehement gewarnt, waren sich der geschönten Bilanzen der Südländer bewusst, aber sie wollten auf Teufel komm raus einen Platz in der Geschichte. Sie werden ihn erhalten …

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  9. Kai

    Hi, nee, die Einigung Europas, 60 Jahre Frieden, undenkbar ohne Politiker wie die Hackfresse Kohl, oder Idioten , wie Chirac, noo, die Kohle, die Gier, das Bescheissen, die Unvereinbarkeit von sozialen, kulturellen wirtschaftlichen Verschiedenheiten, die ungerechte Verteilung von Kapital und Werten auch in dieser „ersten“ Welt ,kosten uns den Arsch. Unsere Wohlstand begründet sich doch aus 100ten von Jahren bescheissen, abziehen der 2. und 3. Welt und anderlei Ausbeutung im Großen und Kleinen.
    Die Macht des Geldes wir zu erst wieder die Ärmsten treffen. und der kleine Rest macht weiter wie bisher, ist doch alles gut, die Opfer zahlen doch auch noch für den ganzen Scheiß, so isses und bleibt es, schönen Gruß

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  10. Börse Dottikon

    Bisschen deftig Kai, aber Du hast mit Deinem Rückblick der Geschichte leider recht. Was uns bleibt, ist die Hoffnung es vielleicht besser zu machen, als unsere Vorfahren.
    Mein Statement ging nicht so weit zurück, bezog sich nur auf die zu rasante Erweiterung der EU sowie der Einführung des Euros. Und Letzteres musste bei jener Ausgangslage schief gehen.

    Ein Sorry an alle, die hier eigentlich über Schilder etwas lesen wollen …

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  11. reklamemuseum.ch

    Währungsunion ohne Wirtaschaftsunion, dasgeht unweigerlich in die Hose, dafür muss man eigentlich nicht Wirtschft studiert haben…
    😉
    Zur Sache: Die Schweiz ist ja nun nicht sooooo gross (aber gewichtig… ;-)), d.h. mit 50% Wahrscheinlichkeit wohnt er in Reichweite der Grenze. Und da gibt es auf Deutscher Seite geniale Einrichtungen, geanu um solche Kosten zu sparen: Depotservice.
    Hier sind sie gelsitet, nach unten scrollen:
    http://www.beobachter.ch/konsum/kauf-leasing/artikel/online-shopping_der-trick-mit-der-deutschen-adresse/
    @Mätu: wenn Du auf ein Schild 19% MWSt zurück willst, dann ist es def. kein antikes Schild…
    😀 Auch Deutschland kennt die Differenzbesteuerung.

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