THE DE CHINE

Über 170 000 DM erreichte dieses Schild auf einer Wiener Auktion, mit allgemeiner Wertsteigerung müsste es heute seine 100 000 € bringen, doch was sind schon 10 Tage „Online Auktionshaus Deutschland“ gegen eine weltweit bekannte Wiener Auktion. Hoffentlich wird unser Sammlerfreund hier nicht enttäuscht ??? Oder ist der Preis schon damals als völlig überzogen zu betrachten????

20 Gedanken zu „THE DE CHINE

  1. uwe

    Das damals in Wien erzielte Ergebnis war wohl mehr die Folge eines Bietergefechtes zwischen japanischen Kunstsammlern als ein realer Emailschilderpreis. In der Folge sind dann ja auch mehrere dieser Kakadus zu wesentlich geringeren Preisen verkauft worden.

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  2. Francois

    Ganz so viele waren es nicht, den letzten stellte Alexander Zacke im letzten Jahr auf eBay ein, zog ihn dann aber wieder zurück (bei ca. 2.500 Euro). Ein weiterer wurde 2008 im November bei Sotheby’s Amsterdam angeboten. Wie der von Zacke auch wesentlich schlechterer Zustand als dieser. Und Schätzpreis: Immer noch 6 – 8.000 Euro. Auf Wunsch gibt’s ein Foto von dem Amsterdamer Teil. Einfach mailen an webmaster@sammler.net 🙂
    Keine Sorge, der Vogel wird den Besitzer nur wechseln, wenn der Preis stimmt…

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  3. hofnar

    nadenn viel glück!

    obwohl der gockel von der waschanstalt zürich ag für mich das schärfste federvieh ist wo gibt ,was werbung auf email angeht.
    der o.g. vogel fällt für mich nicht mehr so
    ganz in die richtung.mehr wohl für kunstsammler (s.o.kommentar v.uwe)

    schön gruss
    hofnar

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  4. Francois

    @hofnar: Da muss ich Dir und Uwe Recht geben. Es handelt sich m. E. nach um eine Ofenplatte, resp. um ein reines Dekorationsobjekt. Ich kenne keine andere Quelle, die das Schild als Reklame eines Teeimporteurs bezeichnet, als das Zacke-Buch. Das genaue Datum der Amsterdamer Auktion war übrigens der 23. November 2006 (nicht 2008).
    Hier gibt’s übrigens ein Foto dieses Schildes, das – wie schon erwähnt – immer noch auf 6.000 bis 8.000 Euro geschätzt wurde: http://www.sammler.net/thedechine/shoson-kakadu-gross.jpg
    Da ist das bei eBay im Zustand zehnmal so gut…

    PS: Der WAZ-Gockel im Frack gefällt mir auch wesentlich besser – und den geb ich nicht her 🙂

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  5. A. Mayer

    Morgen,

    das bei Ebay im Moment angebotene Schild The de Chine de war vor einen halben Jahr auf Ebay Frankreich eingestellt, erzielter Preis etwa 800.- Euro.
    Denke das sagt alles, ebenso wie die Details von Vorder und Rückseite ( Schwanz des Vogels und weitere Details…), ebenso ist das Emaillierwerk ein klein wenig anders gedruckt.

    Ich selber war bereits ein mal in Besitz des Schildes das Alexander Zacke vor ein paar Jahren verkauft hat.
    Rückseite total anders emailliert, sowie die beschriebenen Details, ebenso waren bei allen anderen Exemplaren Schraublöcher vorhanden.

    Des weiteren kenne ich in Frankreich mindestens 2 weitere dieser Schilder in der jetzt angebotenen Version, für mich eindeutig
    eine nicht zu alte Auflage dieses Motives.

    Grüße A.

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  6. Francois

    @ A.: Anstatt vorlaut wirres zeug von sich zu geben, einfach mal bei A. Zacke nachfragen. Da hat jemand was von sich gegeben, der von Schildern aber auch gar keine Ahnung hat. Ignorant!

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  7. schilderdani

    Ganz meine Meinung…mit Reklame hat das Ding nicht viel zu tun!Wer soll für so etwas ein kleines Vermögen ausgeben? Andererseits:Es gibt natürlich überall Leute,die nicht wissen,wohin mit ihrem Geld;-)Man muß sie nur finden…
    Zitat Francois:“Keine Sorge, der Vogel wird den Besitzer nur wechseln, wenn der Preis stimmt“.Davon bin ich überzeugt;-)

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  8. Francois

    @Jens, keine Sorge wegen der Netikette. Ich hab zu A.’s Belanglosigkeiten nichts weiter zu sagen. Das Schild konnte in Flonheim bestaunt werden und dass es dort den Besitzer nicht wechselte lag allein am Preis. Die Schilder kommen alle aus dem Emaillierwrrk Japy, haben alle die gleiche, wunderschöne Rückseite und alle keine Löcher. Das 1994 versteigerte hatte dieselbe Rückseite, nur dass irgendwer einmal vier Löcher gebohrt hatte, um es aufhängen zu können.
    Dass es ein Reklameschild sein soll, diese Aussage ist auf A. Zacke allein zurückzuführen. Ich habe auch nach intensiver überprüfung nirgendwo anders einen entsprechenden Hinweis gefunden.

    PS: Der Auktion wurde mittlerweile eine Zusatzbeschriebung zugefügt, mit dem Foto des 2006 in Amsterdam angebotenen Schildes (Taxiert auf 6 – 8000 Euro). A. und wer immer es noch möchte, vergleiche: Löcher, Zustand, Schwanz usw.

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  9. A. Mayer

    Liebe Leser, lieber Francois,

    danke für den Ignoranten.
    Ich weiss sehr wohl von was ich spreche, genau diese The de Chine Version, die bei Ebay im Moment angeboten wird, ist seit mehreren Jahren in Frankreich im Umlauf….kurz und knapp ein Replikat, auch wenn sich nicht ausschliessen lässt das es bereits ein Auktionshaus gab das, das Schild sagen wir mal aus Unwissenheit, an den mann bringen wollte.
    Auch in Flonheim, wo das Schild ausgestellt war, haben die bekannten Händler unter vorgehaltener Hand von einem Fake gesprochen.
    Es ist seit Jahren bekannt das diese The de Chine Schilder aus Frankreich kommen, man spricht von etwa 10 Stück.
    Warum hat genau dieses auf Ebay nun erhältliche Schild vor etwa einem Jahr bei Ebay Frankreich „nur etwa 800 Euro “ gebracht?
    Ebenso wie ein identisches The de Chine in Jahr 2006 und eines ca. 2004……..
    Leider …. und das sage ich ausdrücklich…. ist ein bekannter Sammler auf eines dieser Replikate hereingefallen und will es nun nicht wahr haben….
    Ignoranz ist dabei nur es nun wieder als Original weiterzuverkaufen…….

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  10. A. Mayer

    Hätte fast vergessen zu erwähnen das ich Fotos eines Original The de Chine eingestellt habe.

    ……Auszug Francois… Die Schilder kommen alle aus dem Emaillierwrrk Japy, haben alle die gleiche, wunderschöne Rückseite und alle keine Löcher. Das 1994 versteigerte hatte dieselbe Rückseite, nur dass irgendwer einmal vier Löcher gebohrt hatte, um es aufhängen zu können……..

    Soviel das alle die gleiche Rückseite haben, das die Löcher gebohrt sind, usw…..

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  11. A. Mayer

    Liebe Sammlerfreunde,

    habe heute ein paar Fotos eines Original The de Chine eingestellt.
    Nun kann man die Rückseite ( die immer gleich sein soll….), Schraublöcher, Emaillierwerk und Details vergleichen.
    Bei dem bei Ebay angebotenen The de Chine, handelt es sich um ein Replikat, diese sind in Frankreich seit über 10 Jahren bekannt, man spricht von etwa 10 Stück.
    Das jetzt bei Ebay angebotene Schild wurde vor etwa einem Jahr bei Ebay Frankreich für etwa 800 Euro gekauft, ein identisches Schild wurde auch schon 2006 und 2004 bei Ebay Frankreich angeboten…immer in der selben Preisklasse.

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  12. Francois

    Liebe Sammlerfreunde,

    werde morgen mehrere Fotos von Shoson-Kakadus und eines von Shoson-Fisch einstellen, die bei Sotheby’s resp. Micky Waue zur Auktion gelangten. Es handelt sich dabei genau so um Originale wie bei dem Zacke-Vogel. Und alle haben keine Schraublöcher, ausser dem Zacke-Tierchen.

    Von „Replikaten“ zu sprechen ist reiner Unsinn! Die Schilder sind alle in etwa gleich alt (um 1905 – 1912) und dienten m.E. nach niemals als Reklame- sondern als Deko. Mein Gott, was so ein Vogel für Aufregung sorgen kann.

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  13. andy

    kommt mir allerdings komisch vor schade dass hier nicht die altmeister wie waue und zacke reden oder wer ist A. Mayer ???

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  14. Tyskie

    Schönes Ding A.Mayer und Danke!! Da wird die Schilderscene mit einem Pockennarbigen Gockel bei 1-2-3-meins ad absurdum geführt.
    @Francois:wer will das Teil eigentlich in einer Weltwirtschaftskrise mit Vollmundigen Aussagen wie „RARITÄT! Dorotheum Wien 1994: Zuschlag 85.000 Euro RARE“ an den Mann/Frau/Japaner/Ami/oder wen auch immer bringen.Du verteidigst die Authentication von dem Teil als wenn Du der Anbieter bist??

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  15. Francois

    @Tyskie: ich BIN der anbieter 🙂 Ansonsten: Ich habe selten soviele Engstirnigkeit auf einmal erlebt. Ich mag von Reklame, Emaillieren, Kunst und Antiquitäten wohl nichts verstehen – lol – aber ich habe zumindest noch ein Quuentchen Vertrauen in die Experten von Sotheby’s, in Micky Waue, in Alexander Zacke, in … als in einen A. Mayer, den ich nicht einmal kenne.

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  16. Francois

    @Marco: Ich auch – aber dort war nichts dergleichen zu hören. Ausser, dass es sich damals 1994 in Wien um ein Bietergefecht zwischen Japanern gehandelt haben soll, die das Objekt nicht als Reklameteil, sondern als Werk eines ihrer bedeutendsten Holzschnitt-Künstlers ansahen. Und so manch Händler & Sammler hatte das Teil in der Hand und war nur nicht bereit die von mir veranschlagte – im Vergleich zu 94 – sehr bescheidene Summe dafür auszugeben. Denn ein Händler, das ist klar, möchte ja auch noch daran verdienen und für einen reinen Reklamesammler ist das Teil ohnehin nicht so interssant.
    Übrigens: derzeit beobachten das Teil bei eBay bereits 174 Interessenten und der Höchstbietende im Augenblick ist … ein Österreicher 🙂

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  17. Gilles

    Bonjour
    je ne peux vous ecrire dans la langue de Goethe et ai utilisé un traducteur pour suivre je chemin de vos messages.
    Cette petite plaque a été émaillée à BEAUCOURT (DOUBS) par l’émaillerie JAPY .Elle est publicitaire mais était utilisée par les voyageurs de commerce pour faire la publicité de l’émaillerie ,pour montrer la qualité de l’émail .Lors d’expositions ,elle était installée sur un petit présentoir , telle qu’elle est exposée encore aujourd’hui au musée JAPY à BEAUCOURT .
    Le dessin a été choisi à l’époque pour sa finesse , son contraste et son originalité mais n’est pas une commande d’une marque de thé .
    En espérant faire avancer vos recherches.

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  18. Moderator Jens Beitragsautor

    Hallo, wäre schön wenn uns jemand das übersetzen könnte ?????

    Muss mich sonst mit einem Wörterbuch ransetzen ;))

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  19. Börse Dottikon

    Die rudimentäre Übersetzung:
    Der Schreibende aus dem Land der Gallier kann leider die Sprache Goethes nicht (schreibt er).
    In der Hoffnung auf mehr Klarheit in dieser Sache. Die Schilder wurden in Beaucourt von der Emaillerie Japy gefertigt und zwar als Werbung für das Emaillerie-Werk selber, um die Qualität dieses Herstellers zu zeigen. Sie sind auch im Japy-Werksmuseum ausgestellt.
    Lobend sind die gestalterische Finesse, die Kontrastwirkung und die Originalität, – sie werben jedoch nicht für einen Tee (!). – – –
    Letzteres ist auch für mich neu … man müsste einmal die japanischen Zeichen deuten können, die z.B. beim Motiv mit den Schwänen angebracht sind.

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