Die Hand des Meisters der Emailkunst…

findet sich nicht nur auf dem Josetti- Erbstück des hofnars Hier Klicken, sondern auch auf so manch anderes Emailschild. Hier ist ein Schild eines Hotels aus Zeitz vom Hersteller per Händedruck auf der Rückseite signiert. So richtig weiss keiner warum nur auf einigen Schildern diese Abdrücke vorhanden sind. Ich nehme an es war das erste Stück einer Serie sog. Proof 🙂 und wurde dem Chef oder Auftraggeber  unter die Nase gehalten. “ Ist das OK so“ ???

4 Gedanken zu „Die Hand des Meisters der Emailkunst…

  1. mijomueller

    es ist also tatsächlich folgender massen (ich hatte ja eine privatführung bei boos und hahn und bekam es dort demonstriert) früher wurden die schilder in emailleschlämme ganz eingetaucht, dieser vorgang wurde mindestens für das grunemaille und die hintergrundfarbe so gemacht. anschliessend balancierte der emailleur das schild ähnlich einem kellner sein tablett auf einer hand. mit der anderen wurde (bewaffnet mit lappen oder schwamm) das überschüssige email abgewischt. spätere emailauflagen (bei der schablonierung dann nicht flüssiger schlamm, sondern staubiges pulver) behandelte man ebenso. Daher und nur daher kommen die Affenmalereien und Handabdrücke. Wie das bei grossformatigen schilder funktionierte kann ich mir auch nur schwer vorstellen, aber ich glaube da frau Poschadel von Boos und Hahn.

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