Archiv für den Autor: Wolf

Wer weiß es?

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Schönes, altes Seifenschild bekommen, etwas grottig, aber interessant. Maße 46x62cm, Emaillierwerk Gottfried Dichanz, Berlin um 1920. Habe die matten Stellen auspoliert, die Fehlstelle oben rechts und die Ecke oben links ersetzt. Was mich ratlos macht, sind die beiden im Schild vorgesehenen Schlitze oben in den Ecken, diese sind definitiv nicht nachträglich ausgeschnitten, was man an der Emaillierung erkennt. Wozu waren diese, war da was eingehängt? Ein Regalbrettchen mit Packungen etwa? Oder konnte man das Schild direkt an das Verkaufsregal hängen bzw. stecken? Wer weiß eine Antwort oder hat sogar ein ähnliches Schild?
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Für den Kautabak-Sammler: Spucknapf.

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Heute von einem alten Herrn bekommen, dem die Funktion dieser Schale noch bekannt war. Passend für den Kautabak-Sammler, der schon alles hat: Ein alter, originaler Spucknapf bzw. eine Spuckschale, wie sie bis weit in die 20er Jahre in Kneipen auf Tisch oder Tresen stand für den Kautabak kauenden Gast. Die Verwendung von Spucknäpfen wurde zu dieser Zeit als Fortschritt der Manieren und Gesundheitsvorsorge angesehen. Mit dem Ende des 2. Weltkrieges verschwanden dann fast alle Spucknäpfe aus der Öffentlichkeit. Wer Interesse daran hat zur Ergänzung seiner Kautabak-Sammlung, nimmt bitte Kontakt mit mir auf unter reklamewolf@gmx.de und macht mir ein Angebot. Und keine Angst- das Teil ist schon sehr lange nicht benutzt worden und sauber…

Original aus der Zeit, kein Nachguss, massives Gusseisen, ca. 23cm Ø
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Eiche Glasplakat – ZU HABEN

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Da es den Weg an die Wand noch immer nicht geschafft hat, trenne ich mich von meinem witzigen Eiche Glasplakat der 50er. Die Maße betragen 24x36cm, oben versehen mit zwei Aufhängelöchern, sehr schöner Zustand. Angebote bitte an reklamewolf@gmx.de oder hier. Reichtümer werden nicht erwartet…
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P.S.: Geflügeltes Wort von damals, als es Eiche Pils noch gab: Abends Eiche – morgens Leiche! :-)

Tote Hose – nur ´ne Dose.

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Ja, es stimmt. Richtig gute Flohmarktfunde werden immer seltener. Tupperware, Babyklamotten und Ramsch bestimmen das Angebot. Aber immerhin, als kleiner Trost tauchte dann diese dänische Margarinedose auf. Blauband Margarine, um 1930. Hat ihre letzten Jahre offensichtlich als Behältnis für Schrauben und Nägel im Schuppen verbracht. Fescher Hut…
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Immalin. Grotte oder nicht?

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Ermuntert durch den schönen Putzerfolg beim Thams&Garfs vom Dachboden in Erfurt(http://www.schilderjagd.de/?p=76328) habe ich mich mal wieder an eine richtige Grotte herangetraut, ein Immalin im Format 53x76cm. Das Teil soll laut Netz und laut Sylke Wunderlich´s Buch von etwa 1905 stammen, ich denke jedoch aufgrund des dünnen Trägermaterials, daß es eher aus Kriegszeiten um 1915 stammt. Wer weiss es genau? 

Hier das Schild vor dem Putzen:
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Und wieder geschah ein kleines Wunder, frische Farben und noch recht guter Glanz:
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Kennt jemand das Emaillierwerk und kann Auskunft geben:
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Eigentlich wollte ich das Schild in den Garten hängen, aber jetzt nach dem Putzen bekommt es einen besseren Platz…

Kleine Nachlese zum Schilderrummel Halberstadt 2014

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Vielen Dank an Hofnar für die vielen, schönen Bilder vom Schilderrummel in Halberstadt 2014 (http://www.schilderjagd.de/?p=76686). Traumhaftes Wetter, schöne Reklameteile, nette Gespräche und viele neue Kontakte, abends ein reger Austausch bei einem Bierchen, Dart, Bowling, etc., das alles zusammen ergab eine sehr schöne Mischung, die wohl allen sehr gut gefallen hat. Hier noch ein paar Bilderchen, vielleicht ergibt die eine oder andere Aufnahme noch eine kleine Ergänzung zu Hofnar´s schönem Bericht.
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Thaga-Mann aufgetaucht…

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Nach langem Suchen endlich einen Thaga Sackkarrenmann ergattert. Echtes Dachboden-Fundstück aus Erfurt, nach zähen, aber freundlichen Verhandlungen mit dem Verkäufer bei uns im hohen Norden eingetroffen. Man könnte fast sagen, heimgekehrt. Vor dem 2. Weltkrieg hatte Thams und Garfs beachtliche 1200 Geschäfte im gesamten Deutschen Reich, davon blieben nach dem Kriege später etwa 700 übrig. Interessanter Link dazu:

http://www.kaffeetraditionsverein.de/index.php/Diskussion:Thams_%26_Garfs

Die ersten beiden Bilder zeigen den Fundzustand vor der mehrstündigen Putzorgie. Das Schild wurde vorsichtig aus dem Rahmen gelöst, die originalen Befestigungsleisten waren taufrisch und konnten wiederverwendet werden. Der originale Rahmen wurde nur aufpoliert und konserviert. Erfreulicherweise liessen sich die jahrzehntealten Dreckschichten entfernen, hervor kam überwiegend schönster Glanz und ein erfreulich guter Zustand. Die Farben leuchten jetzt wieder und für mich scheint es, als lächle der Thaga-Mann erst jetzt wieder richtig…                   Ein Sammlertraum geht in Erfüllung!
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Voll auf Risiko…

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Vor ein paar Tagen aus der Bucht gezogen, voll auf Risiko gesetzt. Die Fotos waren nicht geeignet, darauf irgend etwas genauer zu erkennen. Auch darum blieb der Preis wohl moderat. Die kleinen Übermalungen waren im Text angegeben. Also sozusagen blind geboten. Heute kam es nun an: Schönster Hochglanz, Knallerfarben, allerbeste Substanz. Kurzum so gut, daß ich erwäge, es restaurieren zu lassen.

Was sagt Ihr?
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Kleines Markenlexikon

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Sehr interessant und eine Fundgrube, was alte Marken und ihre Geschichte angeht, garniert mit sehr schönen Bildern:

http://dirk-schindelbeck.de/archives/3769

„Ach wie oft in Kinderstuben
Gibt’s bei Mädchen wie bei Buben
Risse, Wunden, Beulen, Schnitte.
Immer heißt es bitte, bitte:
Mutti, Mutti, hilf uns doch:
Peter hat im Kopf ein Loch.

Jederzeit hab zur Hand
Hansaplast Schnellverband!
Bei Verletzung aufgepasst:
Auf die Wunde Hansaplast!
Leicht gedehnt, immer passt
Querelastisch Hansaplast.”

Kanold-Kuh

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Wer von Euch kennt dieses Teil und hat es schon einmal gesehen? Das Schild ist schräg abgekantet und hat die Maße 39x59cm, es trägt die Trautvetter-Signatur, Emaillierwerk Boos&Hahn, Ortenberg-Baden. Ist das eher selten, was meint Ihr?
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Original und Repro, was ist wo?

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Man muss schon sehr genau hinsehen, wenn man den Unterschied bemerken will. Beide sind auf schwerem Träger aufgebracht, schön schabloniert und ähneln sich sehr stark. Wenn nicht diese klitzekleinen Unterschiede wären… Mir war bislang noch gar nicht bewusst, daß es davon Repros gab. Wann und zu welchem Anlass sind die wohl erschienen?

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Sonntagskuchen.

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Die Süma-Dame musste heute ihren lange verteidigten Platz räumen und Platz machen für die Jugend. Ein Oetker-“Baby” hat es sich nun dort bequem gemacht und isst Kuchen. Den kann ich mir jetzt eine Zeit lang nicht mehr leisten…
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Blendax-Lampe

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Lag schon ewig in einer Kiste, heute habe ich ihr neues Leben eingehaucht: Blendax-Zahnpastatube als Lampe, ca. 55cm lang. Hing möglicherweise in der Drogerie über dem Tresen oder im Schaufenster. Und jetzt in meinem Badezimmer.
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Riebeck´scher Grudekoks

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Hallo,

ich trage mich mit dem Gedanken, unten gezeigtes Schild zu verkaufen. Riebeck´scher Grudekoks um 1915/1920, sehr frühes Kohlenschild mit gewelltem Rand und Knallerfarben im angenehmen Format 36x50cm, passend zum bekannten Siegfried. Emaillierwerk war wahrscheinlich das “Leipziger Emaillierwerk Carl Hoep”. Bei Interesse bitte ich um Angebote hier oder unter “reklamewolf@gmx.de ” Bessere Bilder bei Bedarf.

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Flaschen zum Schild

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Draußen auf der Terrasse hängt bei uns ein Schild von Opekta. Die Opekta GmbH wurde 1928 in Köln gegründet. Opekta ist ein Kunstwort aus Obstpektin aus dem Apfel. Das Pektin ersetzte viel Zucker beim Einkochen von Früchten und beschleunigte zudem das davor langwierige Verfahren. Pektin wurde damals aus Österreich in Fässern eingeführt und in Flaschen abgefüllt. Zunächst wurde das Pektin ausschließlich flüssig verkauft, aber schon um 1931 herum gelang die Herstellung eines Pulvers, welches einfacher abzufüllen und zu verpacken war. Somit dürften diese beiden auf dem Flohmarkt gefundenen Fläschchen um 1930 herum abgefüllt und verkauft worden sein. Ich finde es interessant, zu einem Schild auch noch das Produkt bzw. die ursprüngliche Verpackung zu finden, für die es geworben hat.
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Kleines HAG

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Lange nach einem kleinen HAG in 49x33cm mit unbeschädigtem Motiv gesucht…

Und endlich fündig geworden! Minimale Randschäden, wunderbarer Glanz. Sicher keine absolute Rarität, aber für mich ein Klassiker, der an die Wand gehört. Allen ein schönes Wochenende!
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Pauly Zwieback

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Heute ist wieder eine schöne Zwiebackdose dazugekommen von der Friedrichsdorfer Zwiebackfabrik. Vielleicht erinnert sich noch jemand an den kleinen Beitrag zu dieser Fabrik (http://www.schilderjagd.de/?p=61087). Diese Dose ist demnach vor dem Verkauf der Fabrik 1910 entstanden, bevor Adolf Schwab Inhaber wurde.

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Hier nun die Dosen nebeneinander, wie viele es da wohl noch gab?
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Hier noch eine etwas spätere Pauly-Dose mit zeittypischem Art deco-Muster:
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Für mich ist erstaunlich, welcher Aufwand an Verpackung betrieben wurde, um so etwas wie Zwieback zu verkaufen.

Lodix

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Bereits 1903 erscheint das Metallputzmittel Sidol auf dem Markt und ist damit älter als Persil. Später kamen andere Mittelchen dazu, so z.B. Schuhcreme unter dem Namen Lodix. Wenn man das Wort “Sidol” umdreht und das “s” zwecks besserer Lautsprache durch ein “x” ersetzt, ergibt sich der Markenname. Der Zwerg wurde zum Markensymbol für die Putzmittel aus Köln.

Hier nun mein kleines Sammelsurium von Lodix-Reklameartikeln, ein Rondell für Schuhcreme zur Wandmontage, ein blechernes Verkaufsregal, ein rundes Blechschild, zwei Reklameaschenbecher, Taschenspiegel und diverse Dosen aus Blech und Bakelit. Alle Teile stammen aus den 20er und 30er Jahren.

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Alles nur Pappe?

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Quasi zur Auflockerung oder als “Isolierschicht” zwischen dem ganzen hier gezeigten Metall mal wieder etwas Pappe. Ein originales, gerahmtes Bleyle-Plakat und ein Aufhänger für Hohenloher Wurstwaren aus dem Fleischergeschäft. Eine schöne Abwechslung. Oder?
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