Archiv für den Autor: Wolf

Mein erstes Odol

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Ja. Sicher nicht spektakulär, aber doch irgendwie schön. Mein erstes Odol, tatsächlich. So klein, daß es noch ein Plätzchen im Bad gefunden hat. Man liest immer, die seien um 1910 hergestellt worden, in der Literatur findet sich aber auch gelegentlich der Hinweis “vor 1900″. Was stimmt?

Mit Dank an veithwerke!

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Vom Nikolaus

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Vorsicht, es wird scharf geschossen!

Das passte zwar nicht in meinen Schuh, trotzdem hat der Nikolaus es dagelassen. Nettes, seltenes Teil von einem Schiessautomaten aus dem Jahre 1908, Info dazu unter http://www.technoseum-blog.de/?p=516

Nach fleißigem Putzen und Ersetzen der Ecke kann es sich eigentlich wieder sehen lassen, auch wenn es nicht so schön wie das aus dem Museum ist. “Mit Aug´und Hand für´s Vaterland.” Was wohl aus dem Automaten dazu geworden ist?
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Wer trennt sich?

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Nein, keine Angst, dies wird keine Auflage der Yellow Press, in der die neuesten Trennungsgerüchte durchgekaut werden. Sondern: Solifer-Dame gesucht!

Wer also eine solche fleissige Wäscherin abzugeben hat, macht mir bitte ein Angebot, das ich nicht ablehnen kann. Unten sieht man sie bei der Arbeit. Es wird ja immer schwerer, eine gute Perle für die Hausarbeit zu finden. Da ich nicht mehr genau weiß, woher ich das Bildchen habe, bitte ich den Urheber hiermit um Verzeihung und lösche bei Aufforderung sofort. Danke.

reklamewolf@gmx.de  
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Verkaufsschränkchen

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Wenn man solche Verkaufsschränkchen aufhängt, will man diese auch irgendwie füllen und macht sich im Haus auf die Suche nach Geeignetem. Und wundert sich dann, was man im Laufe der Zeit alles angesammelt hat, von dem man schon gar nicht mehr wusste. Bin ich ein Messie?
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Imperial Grudeherde

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Es wird langsam kalt. Da wird es Zeit, was zum Einheizen zu besorgen. Und es braucht ein heisses Plätzchen für den Teepunschkessel.

Imperial Grudeherde, 35x55cm, um 1925. “Der Patent-Hochglutentwickler”.
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Ölflaschen abzugeben.

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Hallo,

habe im Tausch gegen ein Schild diese zwei alten Ölflaschen bekommen. Da das nicht mein Beuteschema ist, gebe ich diese nun an die Benzinfraktion ab. Schöne Erhaltung, geeicht jeweils für 1 Liter BP oder Essolub, diese noch mit dem originalen, geprägten Ausgießer. Wer also Interesse daran hat, macht mir unter reklamewolf@gmx.de oder direkt hier ein gut geöltes Angebot für beide, dann machen sich die schönen Flaschen wie geschmiert auf die Reise.
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Ecke ab? Macht nichts.

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Vor ein paar Tagen habe ich Euch hier eine alte Blendol-Dame (Bild 1 + 2) vorgestellt. Der Rand des Schildes rechts war weggerostet und musste aus Gründen besserer Optik ersetzt werden. Nun gibt es ja Schilder, die Grenzfälle darstellen, was eine sinnvolle Restauration betrifft. Machen kann ein guter Profi letztlich alles, was aber nicht immer ästhetisch und finanziell sinnvoll ist. Schweißen ist natürlich erste Wahl, aber es geht auch anders.

Deshalb hier eine kleine Kurzanleitung zum Ersetzen von Ecken oder Rändern an Schildern. Fehlen z.B. die Ecken oben, ist schon das Aufhängen ein Problem. Man braucht eigentlich nicht viel, um kleinere Reparaturen selbst durchzuführen. Diese Methode hier ist m.E. nach besser als die mit Glasfasermatten und Polyesterharz.

Zunächst besorgt man sich etwas rostiges Blech (Bild 3). Dazu kann man eine alte Grotte verwenden, oder man geht auf den örtlichen Recyclinghof und fragt dort nach etwas rostigem Blech, welches man in aller Regel geschenkt bekommt, wenn man es selbst heraussucht. Dieses sollte nicht zu dick sein, damit es noch leicht zu bearbeiten ist. Dann braucht man noch etwas Blattrost, wie er manchmal zentimeterdick an altem Eisen haftet. Diesen schlägt man ebenfalls dort mit einem Hammer ab und nimmt ihn mit. Das Schwierigste daran ist, die fragenden und mitleidigen Blicke der Angestellten dort auszuhalten… (Was will der denn damit?)

Das Blech schneidet man sich dann je nach Bedarf etwa für eine Ecke oder einen Rand zu, dabei auf ausreichende Überlappung achten (Bild 4). Das Blech sollte so lange bearbeitet werden, bis es sich an die Reparaturstelle förmlich „anschmiegt“. Dann fixiert man es an der vorgesehenen Stelle (Bild 5). Es sollte möglichst plan anliegen, loses Material vom Untergrund entfernen.

 

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Zum Verbinden benutze ich Cyanacrylat, das ist nichts anderes als der allgemein bekannte Sekundenkleber. Diesen gibt es hier bei uns im Billigladen für 1€/5Tuben. Für diese größere Reparatur habe ich etwa 10 Tuben verbraucht, also für 2€ Kleber. Dieser Kleber wird z.B. im Dentalbereich verwendet, um etwa Kronen einzukleben. Die Verbindung wird hochfest und ließe sich nur durch massive Gewalt wieder lösen, man kann also ohne weiteres ein Schild an zwei gut angesetzten Ecken aufhängen. Der Kleber ist frei verkäuflich, trotzdem sollte man seine Augen schützen und nicht unbedingt die Dämpfe einatmen.

Der Kleber ist sehr flüssig und schießt durch die Kapillarwirkung in den Spalt zwischen den Blechen. Das kann man auch Stückchen für Stückchen machen. In etwa einer halben Stunde ist der Kleber ausgehärtet und die Zwingen können entfernt werden (Bild 6 + 7).

Im Idealfall liegt das Blech jetzt gut an und bildet nur einen Absatz zum Untergrund etwa in Materialstärke (Bild 8).

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Jetzt sieht das Ganze schon wieder vollständiger aus. Nun geht es an das Verschönern und an das Unsichtbarmachen der Reparaturstelle. Dazu brauchen wir den zuvor gewonnenen Blattrost (Bild 9). Dieser muss zunächst gemahlen oder gemörsert werden, bis er etwa die Konsistenz von Kaffeepulver hat (Bild 10). Ich benutze dazu einen alten Eisenmörser vom Flohmarkt. Jetzt geht man Stück für Stück an der Reparaturstelle mit dem Kleber entlang und füllt den Absatz damit auf (Bild 11). Jetzt sofort in den flüssigen Kleber das Rostpulver einstreuen, dieser bindet dabei in etwa ein, zwei Minuten ab und kann danach bearbeitet werden (Bild 12). Das kann man je nach Bedarf in mehreren Schichten machen, bis die Übergänge aufgefüllt sind (Bild 13), dabei einen „natürlichen“ Rostverlauf modellieren. Ein Blatt Papier unterlegen, damit der überschüssige, mühsam gewonnene Rost nicht vergeudet wird. Die entstandene Schicht ist sehr hart und lässt sich mit Schleifpapier (Körnung 80 oder 120) in die gewünschte, endgültige Form schleifen, bis der Eindruck eines homogenen Bleches mit gewachsenem Rost entstanden ist (Bild 15). Ein wenig mit der Drahtbürste die Übergänge „verwischen“. Das kann man natürlich auch auf der Rückseite so machen, bis die Nahtstelle unsichtbar ist. (Bild 14 vor dem Auffüllen und Schleifen)

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Die Optik ist unschlagbar, ein nicht Eingeweihter erkennt keine Reparatur, wenn man es richtig macht, und das Ganze hält bombenfest. Wenn man die rostigen Stellen noch ein wenig mit Owatrol behandelt, gleichen sich Farbunterschiede der Rosttöne an und das Ganze ist konserviert gegen weitere Korrosion. Für mich ist das ein sehr guter Kompromiss etwa für Schilder mit geringerem materiellen Wert, oder auch für Sammler, die eben nicht einfach alles weggeben können zur professionellen, teuren Reparatur. Kosten: Ein paar Stunden Arbeit. Aber eben auch nur ein paar Euro. Hier noch ein Beispiel für eine angesetzte Ecke:

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Also: Erstmal mit einer Ecke üben, und dann… :-)

Blendol gerettet.

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Sie tat mir einfach leid, deshalb habe ich sie gekauft. Das zweite Bild zeigt den traurigen Zustand, in dem das einst schöne, alte Teil bei mir ankam. Die rechte Seite abgerostet, mit brauner Farbe “verziert”, matt und dreckig. Eine Grotte, ich gebe es zu…

Jetzt habe ich dem Schild in Eigenleistung einen neuen (alten) Rand spendiert, die Übergänge unsichtbar gemacht und die alte Dame einer maschinellen Politur unterzogen. Fertig. Glanz.

Mit dem jetzigen Zustand kann ich leben, bis ich irgendwann ein Besseres finde, das bezahlbar ist. Bis dahin kommt sie an die Wand. Ist doch eigentlich ganz gut geworden, oder?
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Wer weiß es?

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Schönes, altes Seifenschild bekommen, etwas grottig, aber interessant. Maße 46x62cm, Emaillierwerk Gottfried Dichanz, Berlin um 1920. Habe die matten Stellen auspoliert, die Fehlstelle oben rechts und die Ecke oben links ersetzt. Was mich ratlos macht, sind die beiden im Schild vorgesehenen Schlitze oben in den Ecken, diese sind definitiv nicht nachträglich ausgeschnitten, was man an der Emaillierung erkennt. Wozu waren diese, war da was eingehängt? Ein Regalbrettchen mit Packungen etwa? Oder konnte man das Schild direkt an das Verkaufsregal hängen bzw. stecken? Wer weiß eine Antwort oder hat sogar ein ähnliches Schild?
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Für den Kautabak-Sammler: Spucknapf.

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Heute von einem alten Herrn bekommen, dem die Funktion dieser Schale noch bekannt war. Passend für den Kautabak-Sammler, der schon alles hat: Ein alter, originaler Spucknapf bzw. eine Spuckschale, wie sie bis weit in die 20er Jahre in Kneipen auf Tisch oder Tresen stand für den Kautabak kauenden Gast. Die Verwendung von Spucknäpfen wurde zu dieser Zeit als Fortschritt der Manieren und Gesundheitsvorsorge angesehen. Mit dem Ende des 2. Weltkrieges verschwanden dann fast alle Spucknäpfe aus der Öffentlichkeit. Wer Interesse daran hat zur Ergänzung seiner Kautabak-Sammlung, nimmt bitte Kontakt mit mir auf unter reklamewolf@gmx.de und macht mir ein Angebot. Und keine Angst- das Teil ist schon sehr lange nicht benutzt worden und sauber…

Original aus der Zeit, kein Nachguss, massives Gusseisen, ca. 23cm Ø
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Eiche Glasplakat – ZU HABEN

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Da es den Weg an die Wand noch immer nicht geschafft hat, trenne ich mich von meinem witzigen Eiche Glasplakat der 50er. Die Maße betragen 24x36cm, oben versehen mit zwei Aufhängelöchern, sehr schöner Zustand. Angebote bitte an reklamewolf@gmx.de oder hier. Reichtümer werden nicht erwartet…
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P.S.: Geflügeltes Wort von damals, als es Eiche Pils noch gab: Abends Eiche – morgens Leiche! :-)

Tote Hose – nur ´ne Dose.

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Ja, es stimmt. Richtig gute Flohmarktfunde werden immer seltener. Tupperware, Babyklamotten und Ramsch bestimmen das Angebot. Aber immerhin, als kleiner Trost tauchte dann diese dänische Margarinedose auf. Blauband Margarine, um 1930. Hat ihre letzten Jahre offensichtlich als Behältnis für Schrauben und Nägel im Schuppen verbracht. Fescher Hut…
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Immalin. Grotte oder nicht?

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Ermuntert durch den schönen Putzerfolg beim Thams&Garfs vom Dachboden in Erfurt(http://www.schilderjagd.de/?p=76328) habe ich mich mal wieder an eine richtige Grotte herangetraut, ein Immalin im Format 53x76cm. Das Teil soll laut Netz und laut Sylke Wunderlich´s Buch von etwa 1905 stammen, ich denke jedoch aufgrund des dünnen Trägermaterials, daß es eher aus Kriegszeiten um 1915 stammt. Wer weiss es genau? 

Hier das Schild vor dem Putzen:
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Und wieder geschah ein kleines Wunder, frische Farben und noch recht guter Glanz:
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Kennt jemand das Emaillierwerk und kann Auskunft geben:
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Eigentlich wollte ich das Schild in den Garten hängen, aber jetzt nach dem Putzen bekommt es einen besseren Platz…

Kleine Nachlese zum Schilderrummel Halberstadt 2014

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Vielen Dank an Hofnar für die vielen, schönen Bilder vom Schilderrummel in Halberstadt 2014 (http://www.schilderjagd.de/?p=76686). Traumhaftes Wetter, schöne Reklameteile, nette Gespräche und viele neue Kontakte, abends ein reger Austausch bei einem Bierchen, Dart, Bowling, etc., das alles zusammen ergab eine sehr schöne Mischung, die wohl allen sehr gut gefallen hat. Hier noch ein paar Bilderchen, vielleicht ergibt die eine oder andere Aufnahme noch eine kleine Ergänzung zu Hofnar´s schönem Bericht.
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Thaga-Mann aufgetaucht…

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Nach langem Suchen endlich einen Thaga Sackkarrenmann ergattert. Echtes Dachboden-Fundstück aus Erfurt, nach zähen, aber freundlichen Verhandlungen mit dem Verkäufer bei uns im hohen Norden eingetroffen. Man könnte fast sagen, heimgekehrt. Vor dem 2. Weltkrieg hatte Thams und Garfs beachtliche 1200 Geschäfte im gesamten Deutschen Reich, davon blieben nach dem Kriege später etwa 700 übrig. Interessanter Link dazu:

http://www.kaffeetraditionsverein.de/index.php/Diskussion:Thams_%26_Garfs

Die ersten beiden Bilder zeigen den Fundzustand vor der mehrstündigen Putzorgie. Das Schild wurde vorsichtig aus dem Rahmen gelöst, die originalen Befestigungsleisten waren taufrisch und konnten wiederverwendet werden. Der originale Rahmen wurde nur aufpoliert und konserviert. Erfreulicherweise liessen sich die jahrzehntealten Dreckschichten entfernen, hervor kam überwiegend schönster Glanz und ein erfreulich guter Zustand. Die Farben leuchten jetzt wieder und für mich scheint es, als lächle der Thaga-Mann erst jetzt wieder richtig…                   Ein Sammlertraum geht in Erfüllung!
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Voll auf Risiko…

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Vor ein paar Tagen aus der Bucht gezogen, voll auf Risiko gesetzt. Die Fotos waren nicht geeignet, darauf irgend etwas genauer zu erkennen. Auch darum blieb der Preis wohl moderat. Die kleinen Übermalungen waren im Text angegeben. Also sozusagen blind geboten. Heute kam es nun an: Schönster Hochglanz, Knallerfarben, allerbeste Substanz. Kurzum so gut, daß ich erwäge, es restaurieren zu lassen.

Was sagt Ihr?
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Kleines Markenlexikon

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Sehr interessant und eine Fundgrube, was alte Marken und ihre Geschichte angeht, garniert mit sehr schönen Bildern:

http://dirk-schindelbeck.de/archives/3769

„Ach wie oft in Kinderstuben
Gibt’s bei Mädchen wie bei Buben
Risse, Wunden, Beulen, Schnitte.
Immer heißt es bitte, bitte:
Mutti, Mutti, hilf uns doch:
Peter hat im Kopf ein Loch.

Jederzeit hab zur Hand
Hansaplast Schnellverband!
Bei Verletzung aufgepasst:
Auf die Wunde Hansaplast!
Leicht gedehnt, immer passt
Querelastisch Hansaplast.”

Kanold-Kuh

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Wer von Euch kennt dieses Teil und hat es schon einmal gesehen? Das Schild ist schräg abgekantet und hat die Maße 39x59cm, es trägt die Trautvetter-Signatur, Emaillierwerk Boos&Hahn, Ortenberg-Baden. Ist das eher selten, was meint Ihr?
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Original und Repro, was ist wo?

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Man muss schon sehr genau hinsehen, wenn man den Unterschied bemerken will. Beide sind auf schwerem Träger aufgebracht, schön schabloniert und ähneln sich sehr stark. Wenn nicht diese klitzekleinen Unterschiede wären… Mir war bislang noch gar nicht bewusst, daß es davon Repros gab. Wann und zu welchem Anlass sind die wohl erschienen?

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Sonntagskuchen.

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Die Süma-Dame musste heute ihren lange verteidigten Platz räumen und Platz machen für die Jugend. Ein Oetker-“Baby” hat es sich nun dort bequem gemacht und isst Kuchen. Den kann ich mir jetzt eine Zeit lang nicht mehr leisten…
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Blendax-Lampe

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Lag schon ewig in einer Kiste, heute habe ich ihr neues Leben eingehaucht: Blendax-Zahnpastatube als Lampe, ca. 55cm lang. Hing möglicherweise in der Drogerie über dem Tresen oder im Schaufenster. Und jetzt in meinem Badezimmer.
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Riebeck´scher Grudekoks

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Hallo,

ich trage mich mit dem Gedanken, unten gezeigtes Schild zu verkaufen. Riebeck´scher Grudekoks um 1915/1920, sehr frühes Kohlenschild mit gewelltem Rand und Knallerfarben im angenehmen Format 36x50cm, passend zum bekannten Siegfried. Emaillierwerk war wahrscheinlich das “Leipziger Emaillierwerk Carl Hoep”. Bei Interesse bitte ich um Angebote hier oder unter “reklamewolf@gmx.de ” Bessere Bilder bei Bedarf.

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Flaschen zum Schild

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Draußen auf der Terrasse hängt bei uns ein Schild von Opekta. Die Opekta GmbH wurde 1928 in Köln gegründet. Opekta ist ein Kunstwort aus Obstpektin aus dem Apfel. Das Pektin ersetzte viel Zucker beim Einkochen von Früchten und beschleunigte zudem das davor langwierige Verfahren. Pektin wurde damals aus Österreich in Fässern eingeführt und in Flaschen abgefüllt. Zunächst wurde das Pektin ausschließlich flüssig verkauft, aber schon um 1931 herum gelang die Herstellung eines Pulvers, welches einfacher abzufüllen und zu verpacken war. Somit dürften diese beiden auf dem Flohmarkt gefundenen Fläschchen um 1930 herum abgefüllt und verkauft worden sein. Ich finde es interessant, zu einem Schild auch noch das Produkt bzw. die ursprüngliche Verpackung zu finden, für die es geworben hat.
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Kleines HAG

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Lange nach einem kleinen HAG in 49x33cm mit unbeschädigtem Motiv gesucht…

Und endlich fündig geworden! Minimale Randschäden, wunderbarer Glanz. Sicher keine absolute Rarität, aber für mich ein Klassiker, der an die Wand gehört. Allen ein schönes Wochenende!
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